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ATP-Tour Wawrinkas Schlussbouquet in der Wohlfühloase

Stan Wawrinka hat die Chance, an den ATP Finals in London eine unglaubliche Saison zu veredeln. Wir zeigen Ihnen auf, warum die Vorzeichen für ihn so gut sind wie noch nie.

Die Gründe, wieso Stan Wawrinka vor den ATP Finals nur so vor Selbstvertrauen strotzt, sind vielschichtig.

  • 1. Aller guten Dinge sind drei

Der Romand gehört zum 3. Mal in Folge dem elitären Zirkel an, der sich für das prestigeträchtige Masters qualifizieren konnte. «Es handelt sich um ein aussergewöhnliches Turnier und für mich ist es nach wie vor traumhaft, hier spielen zu können. Es ist eine Belohnung für die gesamte Saison.» Der 30-Jährige verriet zudem, dass «ich noch immer gleich aufgeregt bin wie bei der Premiere».

Die Bedingungen hier sagen mir einfach zu, das verschafft mir die nötige Lockerheit.
Autor: Stan Wawrinka
  • 2. Die starke Form

Seit den US Open spielt Wawrinka auf einem hohen Niveau. Daraus folgert er: «Ich fühle mich viel besser als noch im letzten Jahr.» Er hat eine tadellose Vorbereitung hinter sich. Und das Elementare an seiner Einschätzung: «Mein Selbstvertrauen ist da.»

  • 3. London als Wohlfühloase

Der Waadtländer überzeugte bereits bei seinen ersten beiden Starts in London. Er erreichte stets die Halbfinals und verlangte im letzten Jahr vor dem Davis-Cup-Triumph seinem Kollegen Roger Federer in einem packenden Fight alles ab. «Die Bedingungen hier sagen mir einfach zu, das verschafft mir die nötige Lockerheit.»

  • 4. Der Schlusspunkt eines phänomenalen Jahres

Hinter Wawrinka liegt wie schon 2014 ein fantastisches Jahr, das er weiter veredeln könnte. Auf die Frage, ob er sich diese Saison sogar noch zu steigern vermochte, antwortet der 2-fache Grand-Slam Champion (2014 Melbourne und 2015 Paris): «Ich profitierte von meinen letztjährigen Erfolgen. Aber beide Jahre sind für mich enorm, einfach unglaublich. Darum will ich sie auch nicht miteinander vergleichen.»

  • Das 1. Gruppenspiel:

Stan Wawrinka greift am Montag in London in das Jahresend-Turnier ein. Nicht vor 21 Uhr (Schweizer Zeit) wird er sein 1. Einzel gegen Rafael Nadal bestreiten. Auf SRF zwei sind Sie live mit dabei – wie schon bei der 1. Partie der Gruppe Ilie Nastase zwischen Andy Murray und David Ferrer (ab 15 Uhr).

Wawrinkas bisheriges Abschneiden an den ATP Finals


20132014
1. Gruppenspiel
s. Berdych 6:3, 6:7 (7:9), 6:3
s. Berdych 6:1, 6:1
2. Gruppenspielu. Nadal 6:7 (5:7), 6:7 (6:8)
u. Djokovic 3:6, 0:6
3. Gruppenspiels. Ferrer 6:7 (3:7), 6:4, 6:1
s. Cilic 6:3, 4:6, 6:3
Halbfinalu. Djokovic 3:6, 3:6
u. Federer 6:4, 5:7, 6:7 (6:8)

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 12.11.2015 22:20 Uhr

In der Zwickmühle wegen Hingis

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Im Interview mit dem Tages-Anzeiger äussert sich Wawrinka zu seinen Olympiaplänen. Das Einzel ist gesetzt, Auftritte im Doppel und Mixed denkbar. Hingis hätte gerne Klarheit. «Sie kann warten. Ehrlich gesagt: Sie brachte uns in eine komplizierte Lage, indem sie erst Roger fragte, dann mich. Wenn wir uns nun nicht einigen, könnte es Probleme geben.»