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ATP-Tour Wird nun gar die Nummer 1 zum Thema?

Roger Federer hat einen absoluten Traumstart in die neue Saison hingelegt. Nun winkt sogar der Tennisthron.

Roger Federer.
Legende: Surft auf der Erfolgswelle Roger Federer. Getty Images

Sieg bei den Australian Open, Sieg in Indian Wells – Roger Federer hat die beiden bislang wichtigsten Turniere in diesem Jahr gewonnen und ist in der Jahreswertung der unangefochtene Leader. In der Weltrangliste ist der 35-Jährige bereits wieder die Nummer 6.

Der aktuelle Stand in der Weltrangliste:

  • 1. Andy Murray 12'005 Punkte
  • 2. Novak Djokovic 8915
  • 3. Stan Wawrinka 5705
  • 6. Roger Federer 4305

Der Abstand zu Murray und auch Djokovic ist auf den ersten Blick riesig. Doch die Ausgangslage für Federer ist rosiger, als es die Zahlen vermuten lassen. Sowohl Murray als auch Djokovic mussten ihren Start in Miami verletzungsbedingt absagen, Federer kann also weiter Boden gutmachen.

Novak Djokovic.
Legende: Auf der Suche nach der Bestform Novak Djokovic. Keystone
Aktuell ist das Ranking für mich komplett zweitrangig.
Autor: Roger Federer

Auch hinter der Form von Murray und Djokovic steht ein dickes Fragezeichen. Beide scheiterten in Australien und Indian Wells jeweils früh, im «Race to London» figurieren sie nur auf Platz 10 (Murray) und 18 (Djokovic). Und im Gegensatz zu Federer haben sie in der Sandplatzsaison eine ganze Menge Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Zu verteidigende Punkte auf Sand:

  • Murray: 3160 Punkte
  • Djokovic: 3610 Punkte
  • Federer: 270 Punkte

Federer lässt Vorsicht walten

Mit guten Leistungen auf der roten Asche könnte Federer also weiter aufschliessen und Djokovic gar überholen. Er selbst wiegelt aber (noch) ab, was die Weltranglistenspitze angeht.

«Ich möchte nicht zu viel spielen und müde werden», sagte Federer in Indian Wells. Die Turnierplanung mache er völlig unabhängig von der Weltrangliste. «Ich weiss noch nicht, welche Sandplatzturniere ich spielen werde. Aktuell ist das Ranking für mich komplett zweitrangig.» Gut möglich, dass sich dies schon bald ändern wird...

Legende: Video Die Live-Highlights des Indian-Wells-Finals abspielen. Laufzeit 3:11 Minuten.
Vom 20.03.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.03.2017, 22:50 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Andre Grasso (Kuulum)
    ...die Sandplatz-Saison ist aus physischer Sicht die anstrengendste. Federer hat immer wieder betont, wie wichtig ihm ein Wimbledon Sieg ist. Ich denke, er wird sich mit Sandplatz-Turnieren zurück halten. Sein Fokus setzt vor allem auf die Monate Juli (Wimbledon) und August (US Open). Wenn er Wimbledon nochmals gewinnen würde, würde er sich zum x-ten Mal unsterblich machen! Go Roger !!!!
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Federer hat Recht. Er soll sich nicht zu fest anstrengen, die Spiele locker angehen, dann schafft er es vielleicht wieder auf den Thron. Wenn nicht, dann haben "wir" ja einen zweiten Trumpf: Stan ist auf Platz drei und etwas jünger als Roger. Wem Stan die Nerven steuern kann, schafft er es auf Platz EINS. Wäre ihm auch sehr zu gönnen.
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    1. Antwort von Julian Schmid (Julian Schmid)
      Stan wird es nicht auf Platz 1 schaffen, dafür ist er zu wenig konstant. Jedoch erwartet das auch niemand. Stan hält sich während der Saison zurück und schlägt dann zu wenn er in Form ist, weshalb er auch schon drei Grand-Slam-Siege geschafft hat. Lieber drei mal pro Jahr in einen Final kommen als in jedem Turnier im Viertelfinal ausscheiden wie bspw. Nishikori...
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Mir ist diese Nr.1 so was von Schnurz. Für mich ist er e die NR1 und das für alle Zeiten. Ich geniesse seine Spiele ob er gewinnt oder verliert, in al den Jahren hat er ausser einmal immer gute Leistungen gebracht. Und das ich mich an das schreckliche Spiel erinnern mag, zeigt wie gut er sonst spielt.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Denken sie an Gstaad 2013?
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Ich denke da an den Final in Paris 2009
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