Zitterpartie überstanden: Nadal nach Fehlstart im Achtelfinal

Rafael Nadal ist siegreich in die Swiss Indoors gestartet. Der als Nummer 3 gesetzte Spanier musste beim 1:6, 7:5, 7:6 (7:4) gegen Lukas Rosol aber lange bös unten durch. Und: Für Henri Laaksonen ist das Heimturnier bereits Geschichte.

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Nadal zittert sich in Runde 2

1:49 min, vom 26.10.2015

Der Aufwärtstrend, den Rafael Nadal auf der Asien Tour mit dem Halbfinal-Einzug in Peking und dem Final-Vorstoss in Schanghai verzeichnen konnte, schien bei seinem ersten Auftritt in Basel zu Beginn wie weggeblasen.

Nadal mit katastrophalen Startsatz

Der Spanier wirkte gegen Lukas Rosol (ATP 69) äusserst nervös, produzierte Fehler am Laufband und liess jegliches Timing bei seinen Schlägen vermissen. Die beinahe unterirdische Leistung der Weltnummer 7 spiegelte sich in Satz 1 auch brutal in der Statistik wieder: Ein einziger Winner stand 9 unerzwungenen Fehlern gegenüber. Nach 23 Minuten und 2 Breaks brachte Rosol den 1. Durchgang ins Trockene.

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Nadal: «Ich versuchte zu überleben und wartete auf eine Chance»

3:39 min, vom 26.10.2015

Nervenflattern bei Rosol – Nadal profitiert

Das Unheil fand für Nadal auch im zweiten Satz zunächst seine Fortsetzung. Bereits in seinem ersten Service-Game wurde er von Rosol erneut gebreakt. Der Tscheche, der zwar druckvoll, aber keineswegs übermächtig agierte, schien dem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Doch Rosol zeigte noch einmal Nerven.

Als er beim Stand von 5:4 für den Matchgewinn aufschlagen konnte, begann seine Hand zu zittern. Nadal kam erstmals zu Breakbällen und schlug eiskalt zu. Kurz darauf sicherte sich der Mallorquiner nach einem Doppelfehler Rosols den 2. Satz.

Verrückter Entscheidungssatz geht ins Tiebreak

Nadal war nun endgültig erwacht. Sein Break zum 2:0 schien bereits die Vorentscheidung im dritten Satz zu sein. Doch Rosol konterte wider Erwarten doch noch einmal und machte den Breakrückstand wett. So kam es zum grossen Showdown im Tiebreak.

Und auch da sah es anfänglich schlecht aus für Nadal, lag er doch mit 0:3 im Rückstand. Passend zur verrückten Partie gelang dem 14-fachen Grand-Slam-Sieger aber erneut die Wende. Im Achtelfinal trifft der Spanier auf den Sieger aus der Partie zwischen Sergej Stachowski und Grigor Dimitrov.

Laaksonen muss die Segel streichen

Nicht von Erfolg gekrönt war der erste Auftritt von Henri Laaksonen (ATP 304). Der Wildcard-Inhaber unterlag Donald Young (ATP 49) mit 2:6, 6:3, 4:6. Der Schweizer lag gegen den Amerikaner nach weniger als einer Viertelstunde 0:5 zurück, fand dann aber besser ins Spiel und gewann in seiner dritten Erstrunden-Partie bei den Swiss Indoors erstmals einen Satz.

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Laaksonen steigert sich, verliert aber trotzdem

0:52 min, vom 27.10.2015

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.10.15 18:30 Uhr

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