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Davis Cup Davis Cup: Hammerlos Serbien für die Schweiz

Kein Losglück für das Schweizer Davis-Cup-Team: Die Equipe um Stanislas Wawrinka muss in der 1. Runde der Weltgruppe vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 auswärts in Serbien antreten.

Legende: Video «Die Schweiz muss nach Serbien» abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Vom 18.09.2013.

Ganz zum Schluss der Auslosung in London war für die Schweiz noch das Traumlos (Heimspiel gegen Kasachstan) und das Hammerlos (auswärts in Serbien) möglich. Es wurde Zweiteres, was bei den Verantwortlichen von Swiss Tennis verständlicherweise keine Jubelstürme auslöste.

Lüthi: «Das schwierigste Los»

Team-Captain Severin Lüthi sagte: «Wir hätten natürlich gerne ein weiteres Heimspiel gehabt. Serbien auswärts ist sicherlich mitunter das schwierigste Los, das es geben konnte.» Serbien um die Weltnummer 1 Novak Djokovic und Janko Tipsarevic (ATP 23) bestreitet den diesjährigen Final gegen Tschechien und hat die begehrte Trophäe 2010 gewonnen.

Reizvolle Viertelfinal-Gegner

Die Begegnung wird vom 31. Januar bis 2. Februar 2014 gespielt. Der Sieger würde im Viertelfinal entweder auf Kasachstan oder Belgien treffen.

Die Schweiz hatte sich den Verbleib in der Weltgruppe am letzten Wochenende durch einen souveränen 4:1-Heimerfolg in den Playoffs gegen Ecuador gesichert.

Gute Erinnerungen an 2006

2006 traf die Schweiz bereits einmal im Davis Cup auf Serbien, das damals noch als Serbien-Montenegro an den Start ging.

Roger Federer und Stanislas Wawrinka setzten sich dabei in den Playoffs in Genf 4:1 durch. Während Wawrinka sein Einzel gegen den damals 19-jährigen Djokovic in 5 Sätzen verlor, setzte sich Federer am Sonntag locker durch und holte den entscheidenden 3. Punkt.

Federer lässt sich Zeit

Ob Federer die Schweizer Equipe 2014 unterstützt, steht noch nicht fest. Der 17-fache Grand-Slam-Gewinner wird sich erst in den nächsten Monaten entscheiden. Letztmals hatte der Baselbieter 2012 in einer 1. Runde gespielt. Damals unterlag die Schweiz in Freiburg den USA mit 0:5.

Die Paarungen in der Weltgruppe

Tschechien - Niederlande
Deutschland - Spanien
Japan - Kanada
Frankreich - Australien
USA - Grossbritannien
Argentinien - Italien
Kasachstan - Belgien
Serbien - Schweiz

10 Kommentare

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  • Kommentar von RB, ZH
    RF hat nicht nur mehr Davis Cup Partien bestritten als Stan. Er hat auch deutlich mehr Spiele für die Schweiz gewonnen. Dies hat er so nebenbei geleistet, während er ein Jahrzehnt lang das Tennis dominierte. Mit jedem persönlichen Turniersieg hat er stets auch unser Land vertreten. RF ist heute mit 32 nicht mehr der jüngste; damit ist er auch deutlich älter als Nole, Rafa, Stan und andere. Hört doch einfach mal auf mit dem Federer-Bashing, denn euch Nörglern ist RF überhaupt nichts schuldig!
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    1. Antwort von Chris, Toefli
      Federer hat kein Jahrzehnt das Tennis dominiert. 2004-2007 und 2009, aber nicht 2008 (Nadal), nicht 2010 (Nadal), nicht 2011 (Djokovic), nicht 2012 (kein dominanter Spieler), nicht 2013 (Nadal). Es ist ein Jahrfünft, was noch immer eine exzellente Leistung ist.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Na, da wird Herr Federer wohl erst recht den Davis Cup-Drückeberger spielen. Gegen den Djoker hat er inzwischen gar nichts mehr zu melden. Schade, dass es hinter Wawrinka und RF keinen dritten einigermassen starken Spieler gibt - Stan und Challenger-Tour-Niveau-Gemüse wird gegen Serbien leider auf verlorenem Posten sein.
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    1. Antwort von Mengisen Beat, Biel
      Sie sollten besser Tennis trainieren anstatt hier Maulaffen feil zu halten. Dann können wir allenfalls Sie einsetzen gegen die Serben. Ich finde, die Schweiz ist sehr privilegiert und benimmt sich verwöhnt mit zwei solch tollen Tennisspieler in der WELTSpitze. Immer wieder diese hochnäsigen Kommentare! Und dann dieser Ton gegenüber RF. 42 Siege in 22 Daviscupteilnahmen... Federer hat sich bereits durchaus für den Daviscup eingesetzt!!
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  • Kommentar von Ulrich Schuller, Zürich
    Solche Kommentare sind einfach unhaltbar! Eine bodenlose Frechheit! Eine Provokation, die man hier nicht mehr tolerieren sollte! SRF: Solche Kommentare bitte schnell löschen!
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    1. Antwort von Marco Meister, Heimberg
      Nein, nein, solche Kommentare muss man stehen lassen, denn sie sind der Beweis, wie schnell wir vergessen... Auch dank seiner umsichtigen Planung konnte Roger wohl zum grössten Schweizer Sportler aller Zeiten aufsteigen! Aber auch ich habe die Hoffnung, dass sich Roger nun nicht mehr prioritär seiner Einzelkarriere widmen wird, sondern eben den Sieg im Davis Cup als weiteres Ziel setzen wird! Denn zu Beginn seiner Karriere hatte er betont, wie wichtig ihm der Mannschaftswettkampf sei...
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