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Davis Cup Federer und Wawrinka vor dem Kontrastprogramm

Genf statt New York, eine wenig reizvolle Barrage-Begegnung statt der prickelnden Finalissima: Im Davis Cup stehen Roger Federer, Stan Wawrinka und Co. vor einer Pflichtaufgabe gegen die Niederlande.

Roger Federer und Stan Wawrinka umarmen sich.
Legende: Wieder miteinander statt gegeneinander Für Roger Federer und Stan Wawrinka sind die US Open Vergangenheit, die Gegenwart heisst Davis Cup. Keystone

Eben noch im gleissenden Rampenlicht im «Big Apple», kommt es für US-Open-Finalist Roger Federer und den von ihm in der Vorschlussrunde bezwungenen Stan Wawrinka zur doppelten Rückkehr. Die erste Rückkehr, die Reise retour in die Schweiz, haben die beiden schon hinter sich.

Ich freue mich auf eine Woche mit Freunden.
Autor: Stan Wawrinka

Zudem melden sich die Davis-Cup-Champions von 2014 nach einer Auszeit zurück im Team-Wettbewerb – und müssen dabei mit einer kleineren Bühne vorliebnehmen als auch schon.

Vor einer bebenden Kulisse mit über 27'000 Zuschauern haben Federer, Wawrinka und Co. im vergangenen November in Lille Swiss Tennis die als «hässliche Salatschüssel» verpönte Trophäe gesichert. Nun ist ihre Bühne vom Freitag bis Sonntag wieder die Genfer Palexpo-Halle, die 9200 Fans Platz bietet.

Lüthi: Direkt vom Flughafen auf den Court

Gegner um den Verbleib in der Weltgruppe sind die ersatzgeschwächten Niederlande mit Thiemo De Bakker (ATP 144) als Teamleader. «Es fühlt sich nicht komisch an, dass wir nun ein Abstiegsspiel bestreiten», betont Wawrinka. Auch weil die sportliche Herausforderung nicht allzu gross sein dürfte, blickt er der Begegnung motiviert und entspannt entgegen: «Ich freue mich auf eine Woche mit Freunden.»

Angebrochen ist die Mission am Lac Léman am Dienstagmorgen mit einer ersten Trainingseinheit und Medienkonferenz. Schon 75 Minuten nach seiner Landung am Flughafen erschien Teamcaptain Severin Lüthi auf dem Platz.

Ich weiss mittlerweile, was zu tun ist, um bereit zu sein.
Autor: Stan Wawrinka

Wawrinka ist ebenfalls bereits Teil der Mannschaft. «Natürlich ist es nicht einfach, dass es schon wieder weitergeht. Erschwerend kommt die Zeitumstellung dazu. Aber ich weiss mittlerweile, was zu tun ist, um am Freitag bereit zu sein», sagte der Romand. Federer ist am Dienstagmorgen in Zürich angekommen. Er soll bereits am Mittwoch erste Bälle schlagen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.09.2015 22:00 Uhr

Legende: Video Die Schweiz stemmt den Davis Cup abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.11.2014.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Bei der Davis-Cup-Partie zwischen der Schweiz und Niederlande sind Sie auf SRF zwei sowie im Stream (srf.ch/sport) und Ticker wie folgt am Ball: Freitag, ab 12:45 Uhr, sowie Samstag, ab 12:55 Uhr.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Ich staune immer wieder über eure Dünnhäutigkeit. In vielem hat Jean Passant tatsächlich Recht, aber diesmal nicht ganz. Es geht Federer und Wawrinka vor allem um die Teilnahme an den OS von 2016, deshalb müssen sie einmal dabei gewesen sein. Ansonsten hat Jean Recht: Es geht um gar nichts, ja, ich behaupte sogar, dass Laaksonen und die paar anderen "wilden Jungen" auch ohne diese beiden ihre Siegeschancen haben. Man muss ihnen nur die Chance geben, zudem wären auch sie gern in Rio.
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Herr Bolder und ich könnten das NEUE Kommentatoren-Duo für Tennisübertragungen werden! Was meinen Sie Herr Bolder?
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Herr passant lassen Sie Ihre negativen Kommentare sein! Ich habe mich auch eines BESSEREN belehren lassen!
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