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Nach Davis-Cup-Schlappe Ist die Schweiz in der Weltgruppe überfordert?

Ohne Roger Federer und Stan Wawrinka droht die Schweiz im Davis Cup im Niemandsland zu verschwinden.

Davis-Cup-Captain Severin Lüthi mit Adrian Bodmer.
Legende: Hilft, wo er kann Davis-Cup-Captain Severin Lüthi (rechts), hier mit Adrian Bodmer. Freshfocus

Obwohl die Davis-Cup-Equipe für die erste Runde mit Kasachstan ein machbares Los erhalten hatte, gab es in Astana nichts zu holen. Bereits nach dem Doppel lag das unerfahrene Team von Severin Lüthi aussichtslos im Hintertreffen.

Es stellt sich die Frage: Gehört die Schweiz in dieser Besetzung in die Weltgruppe der 16 besten Nationen? Abgesehen von Henri Laaksonen fehlt es sämtlichen Teammitgliedern an Erfolgen und insbesondere Erfahrung auf diesem Niveau.

Gehört dieses Schweizer Team in die Weltgruppe?

  1. Ja.
    %
  2. Nein.
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Wäre es für Spieler wie Adrian Bodmer (ATP 364) oder Luca Margaroli (ATP 831) nicht wertvoller, in der Europazone gegen Kontrahenten auf Augenhöhe Erfahrungen zu sammeln? «Das kann man so sehen», sagt Captain Severin Lüthi, ergänzt aber: «Auch die Matches wie in dieser Woche sind sehr lehrreich.»

Bei Roger ist die Chance sicher klein, dass er dabei ist. Bei Stan müssen wir schauen.
Autor: Severin Lüthiüber die Abstiegsplayoffs

Die Frage, ob die Schweiz auch in Zukunft in der Weltgruppe bestehen kann, stellt sich umso mehr, als dass Roger Federer und Stan Wawrinka wohl auch in Zukunft nicht (mehr) dabei sein werden. Schon oft hatten die beiden mit ihren Einsätzen den Abstieg verhindern können.

Wohl ohne Federer und Wawrinka

Die Aussichten, dass sie im September in den Abstiegsplayoffs (Gegner noch offen) dabei sein werden, sind düster. «Bei Roger ist die Chance sicher klein, bei Stan müssen wir schauen», erklärt Lüthi. Wie Federer hatte sich auch Wawrinka zuletzt hauptsächlich auf die Einzelkarriere konzentriert.

Legende: Video «Die Schweiz muss gegen den Abstieg spielen » abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Vom 03.02.2018.

Sendebezug: SRF zwei, 03.02.2018, 09:00 Uhr

29 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Zurück zum Tennis: ich teile (oh Wunder/Überraschung) voll und ganz die Meinung unten von Seppli Moser: die letzten zwei Einzel konnte man leider nicht schauen. Aber das zweite Fr-Einzel und das Doppel war lebendiges, junges, hoffnungsvolles Tennis(Coaching). Warten wir doch ohne Motzen. Auch bei mir damals grosse Bedenken: der junge pickelige, langhaarige Roger konnte mit Kuba einfach nicht: alles sprach von verwöhnt, unfähig... und dann das! Geniessen wir doch das Jetzt, und schauen weiter.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Dann waren sie ein sehr unseriöser Leiter des Restaurants. Solche Sachen wie Medikamenten-Gebrauch von Clubmitgliedern gehört nicht an die Öffentlichkeit, vor allem, wenn er noch auf Mutmassungen beruht. Solchen Leuten würde ich nie einen solchen Posten anvertrauen. Pfuiii!!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Herr Sigrist ich habe hier nicht vom Tennis gesprochen, aber bei Marathons und anderen Ausdauersportarten sind Schmerzmittel zunahmen üblich, das ist hin reichlich bekannt! Unseriös wäre wenn ich Namen veröffentlicht hätte.
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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    Ich teile Y. Schmids Meinung nicht. Der Laver Cup ist für mich etwas vom Uninteressantesten, das ich mir vorstellen kann. Den Davis Cup finde ich sehr spannend und stimmungsvoll. Das Publikum ist (fast) immer und überall sehr fair, auch wenn es voll hinter dem eigenen Team steht. Aus meiner Sicht müsste man den Wettbewerb einfach aufwerten: Zeitlich bessere Einbettung in den Kalender, sehr hohe Anzahl Weltranglistenpunkte vergeben, finanzielle Anreize schaffen und evtl. den Modus überdenken.
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Aus meiner Sicht ist der Davis-Cup dringend renovierungsbedürftig (wie auch der Fed-Cup bei den Damen). Die Begeisterung für den Laver-Cup kann ich aber auch nicht nachvollziehen. Da geht es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen und einige Spieler machen sich dabei ziemlich unglaubwürdig, wenn sie einerseits über einen zu vollen Turnierkalender und Reisestress klagen, dann aber am Laver-Cup und an Exhibitions irgendwo in Asien teilnehmen.
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