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Davis Cup Schweiz schafft die Wende und steht im Halbfinal

Mit zwei Siegen in den abschliessenden Einzeln hat die Schweiz im Davis-Cup-Viertelfinal in Genf gegen Kasachstan gerade noch den Kopf aus der Schlinge gezogen. Roger Federer holte den entscheidenden Punkt zum 3:2 mit einem 7:6 (7:0), 6:2, 6:3-Sieg über Andrej Golubew.

Überraschend lag die Schweiz nach dem 2. Tag in der Davis-Cup-Begegnung mit Kasachstan mit 1:2 im Hintertreffen. Doch Stanislas Wawrinka und Roger Federer hielten dem Druck vor über 15'000 Zuschauern in der Genfer Palexpo Halle stand und sorgten mit ihren Siegen am letzten Spieltag gegen Michail Kukuschkin (ATP 56) bzw. Andrej Golubew (ATP 64) doch noch für ein Happy End und die erstmalige Halbfinal-Qualifikation seit 2003.

In der Runde der letzten Vier wird die Schweiz zuhause auf Italien treffen.

Federer nur zu Beginn mit Mühe

Roger Federer war es vergönnt, der Schweiz den entscheidenden Punkt zu sichern. Der Schweizer bekundete gegen Golubew, der am Freitag überraschend Wawrinka bezwungen hatte, nur zu Beginn Mühe. Im 1. Durchgang gab der Baselbieter einen Breakvorsprung preis, gewann dann jedoch die Kurzentscheidung diskussionslos mit 7:0.

Ab diesem Moment war der Widerstand des Kasachen gebrochen. Federer dominierte nach Belieben, nahm Golubew noch zweimal den Aufschlag ab und sicherte sich den 2. Satz mit 6:2.

Im 3. Durchgang holte Golubew zwar erneut einen Breakrückstand auf, doch Federer reagierte postwendend mit einem erneuten Servicedurchbruch zum 4:2. Diesmal vermochte der gebürtige Russe nicht mehr zu reagieren.

Mit dem 35. Einzel-Sieg löste Federer Jakob Hlasek als den erfolgreichsten Schweizer Davis-Cup-Spieler ab.

Wawrinka mit Steigerungslauf

Zuvor hatte Wawrinka mit seinem Sieg gegen Kukuschkin den Showdown erst möglich gemacht. Es war erneut ein hartes Stück Arbeit für den Lausanner, bis der 4-Satz-Sieg gegen die Weltnummer 56 feststand.

Der Verlust des Startsatzes war symptomatisch für den bis dahin missglückten Auftritt Wawrinkas an diesem Davis-Cup-Wochenende. Zu fehlerhaft agierte der Australian-Open-Sieger zu jenem Zeitpunkt. Doch diesmal vermochte sich Wawrinka zu steigern, reduzierte seine Fehlerquote ab dem 2. Satz deutlich und spielte konstanter.

Je 1 Break in den Sätzen 2, 3 und 4 reichten Wawrinka schliesslich, um die Durchgänge mit 6:4 und das Match zu gewinnen.

Schweiz - Kasachstan 3:2

Stanislas Wawrinka u. Andrej Golubew 6:7 (5:7), 2:6, 6:3, 6:7 (5:7).
Roger Federer s. Michail Kukuschkin 6:4, 6:4, 6:2.

Wawrinka/Federer u. Golubew/Alexander Nedowjesow 4:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:7 (6:8).

Wawrinka - Kukuschkin 6:7 (4:7), 6:4, 6:4, 6:4.
Federer - Golubew 7:6, 6:2, 6:3.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Gratulation ans CH-Team, aber auch an die ausgezeichneten und fairen Kasachen. Wir haben ihnen ein nervenaufreibendes Tennis-Wochenende zu verdanken. Zum Halbfinal: Ich hoffe, er findet nicht (bloss wegen erhoffter Mehreinnahmen) in einem Fussballstadion unter freiem Himmel statt. Ich würde die Palexpo-Halle vorziehen (bekannte Unterlage für das CH-Team, keine Wetterunsicherheit für Spieler und Fans, Hallenspezialist Roger). Auch atmosphärisch war die Palexpohalle die richtige Wahl.
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  • Kommentar von Raffi, weg
    Ebe gaht doch!!! Das die Deutschen Diven haben im Tennis ist Mir neu. Die haben überhaupt keine die gut genug sind um sich wie Diven aufzuführen. Tommy Haas ist sicher keine. Grundsätzlich ist der Davis Cup einfach nicht sehr beliebt bei den Spielern. Die haben schon genug Spiele auf der Tour. Vorallem die Topspieler die regelmässig im Halbfinal stehen, oder besser. Bei weniger erfolgreichen endet die Arbeitswoche oft schon am Mittwoch. Die spielen einfach nur halb soviele Spiele wie ein RF.
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Super Leistung von Fedrinka!! Gratulation!!!
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