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Davis Cup Schweiz unterliegt Tschechien

Das Schweizer Davis-Cup-Team muss den Gang in die Abstiegs-Playoffs antreten. Nach der 3:6, 4:6, 6:3, 6:7-Niederlage von Stanislas Wawrinka gegen Tomas Berdych steht Titelverteidiger Tschechien dank dem 3. Sieg in der nächsten Runde.

Wenig hatte gefehlt und die Zuschauer in Genf wären wie bereits beim dramatischen Doppel vom Samstag in den Genuss eines 5. Satzes gekommen. Nach 0:2-Satzrückstand führte Wawrinka im Tiebreak des 4. Satzes bereits mit Minibreak mit 5:2, ehe Berdych das Match mit 5 Punkten in Folge nach 3:15 Stunden zugunsten der Tschechen entschied.

Verpasste Chancen in der Startphase

Nach dem Krimi vom Samstag erwischte Wawrinka gegen Berdych einen guten Start. Nachdem er aber zu Beginn 4 Chancen zum Servicedurchbruch nicht nutzen konnte, bestimmte in der Folge der Tscheche das Geschehen. Ein Break in Durchgang 1 und deren 2 in Durchgang 2 reichten dem Weltranglisten-6. zur 2:0-Satzführung.

Grosser Kampf von Wawrinka

Einmal mehr kämpfte sich Wawrinka mit dem Rücken zur Wand aber noch einmal ins Match zurück. Ein einziger Breakball genügte ihm zum entscheidenden Servicedurchbruch im 3. Satz. Trotz grossem Kampf schaffte er in Durchgang 4 die Wende aber nicht mehr.

Enttäuschte Schweizer

Nach der Niederlage war die Enttäuschung im Schweizer Lager gross. «Wir können nicht zufrieden sein, obwohl wir sicherlich das Maximum gegeben haben», bilanzierte Captain Severin Lüthi. Gemäss Wawrinka hätte dem Team gegenüber den Tschechen aber die Erfahrung gefehlt: «Mit etwas mehr Glück hätten wir 2 Punkte mehr gewinnen können.»

Im unbedeutenden 5. Spiel gewann Henri Laaksonen gegen Jiri Vesely mit 0:6, 6:3, 6:1. Damit muss die Schweiz im September zum 9. Mal in Folge um den Verbleib in der Weltgruppe spielen. Der Gegner wird erst im April zugelost.

Davis Cup. Weltgruppe. Achtelfinals. Zwischenresultate:

Schweiz - TSCHECHIEN 2:3.

KASACHSTAN - Österreich 3:1.

KANADA - Spanien 3:1.

Belgien - SERBIEN 2:3.

FRANKREICH - Israel 5:0.

USA - Brasilien 2:2.

 ARGENTINIEN - Deutschland 5:0.

ITALIEN - Kroatien 3:2.

Spanien scheitert an Kanada

Spanien scheitert an Kanada

Dasselbe Schicksal wie die Schweiz hat auch Spanien ereilt: Ohne ihre Topspieler Rafael Nadal und David Ferrer schieden die Iberer gegen Kanada aus. Milos Raonic entschied die Begegnung mit einem klaren 6:3, 6:4, 6:2-Erfolg gegen Guillermo Garcia-Lopez im 4. Einzel.

25 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Fünfter Teil. - 5. Ich beneide ihn nicht, weil ich weiss, dass er sich das alles erarbeitet hat. Ich kenne zwei Millionäre, die ich auch nicht beneide, weil ich weiss, was sie dafür geleistet haben. Trotzdem kann ich es nicht nachvollziehen, dass einer, der so enorm viel verdient hat und alles, was er "spendet", auch noch von den Steuern abziehen kann, derart ich-bezogen sein kann. Er wäre erst dann ein wirklicher "King" des Volkes, wenn er sich echt auch sozial engagieren würde.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Vierter Teil. - 4. Auch dank Werbeeinnahmen hat er etwa eine halbe Milliarde verdient, wovon er bisher kaum eine Million gespendet hat. Wo will er denn nur mit diesem Riesenvermögen hin? Auch seine Luxusvillen und sein Privatjet werden es nicht verhindern, dass er spätestens dann, wenn seine Kinder eingeschult werden, irgendwo sesshaft werden muss - hinter Mauern versteckt, rund um die Uhr von teuren Bodyguards bewacht, dazu mit teuren Privatchauffeuren. Wollen SIE dieses Leben?
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Dritter Teil. - 3. Vielleicht wissen Sie das nicht, aber ich habe in einer Buchhandlung entdeckt, dass in einer seiner Biografien das biblische Vaterunser auf ihn umgeschrieben wurde. Widerlicher geht es wirklich nicht mehr. Es kann mir niemand erzählen, dass er oder wenigstens jemand aus seinem näheren Kreis dieses Buch vor der Veröffentlichung nicht gegengelesen hat. Eine solche Vergöttlichung geht - bei allem Respekt - eindeutig zu weit. Sehen Sie das nicht auch so?
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