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Davis Cup Trotz Rückenschmerzen: Federer spielt gegen Monfils

Roger Federer wird beim Davis-Cup-Final sein Einzel am Freitag trotz seiner Rückenschmerzen bestreiten. Der Baselbieter trifft auf die französische Nummer 2 Gaël Monfils. Eröffnet wird der FinaI von Stan Wawrinka und Jo-Wilfried Tsonga.

Trotz seiner Rückenschmerzen wurde Teamleader Roger Federer vom Schweizer Captain Severin Lüthi für den Freitag aufgeboten. Dann bekommt es der Baselbieter im Einzel mit der Weltnummer 19 Gaël Monfils zu tun.

Am Donnerstagmorgen hatte Federer noch seine 2. Übungseinheit in Lille absolviert und war dabei erstmals mit Stan Wawrinka auf dem Court gestanden. Bei der knapp einstündigen Trainingseinheit ging der Schweizer aber bewusst nicht an seine Belastungsgrenze.

Legende: Video Roger Federer über seinen Gesundheitszustand abspielen. Laufzeit 1:55 Minuten.
Vom 20.11.2014.

«Wir wollten heute noch einmal einen Fortschritt sehen, um meinen Einsatz gewährleisten zu können. Dies ist uns gelungen», meinte Federer nach der Auslosung. Alle Zweifel zum Gesundheitszustand des Münchensteiners sind nach seiner Nomination aber nicht aus dem Weg geräumt. «Nur im Spiel bekomme ich alle Antworten. Ich bin aber froh, überhaupt antreten zu können», sagte Federer.

Wawrinka eröffnet gegen Tsonga

Den Auftakt machen im Stade Pierre Mauroy Wawrinka und die französische Nummer 1 Jo-Wilfried Tsonga. Die Partie zwischen den Weltnummern 4 und 12 wird ab 14:00 Uhr ausgetragen.

Am Sonntag müssen gemäss den Davis-Cup-Regeln die Nummern 1 sowie die beiden Nummern 2 gegeneinander antreten. Folglich kommt es zu den Partien Tsonga - Federer (zuerst ab 13:00 Uhr) und Monfils - Wawrinka. Voraussetzung ist natürlich, dass der 102. Final dann noch nicht entschieden ist.

Chiudinelli/Lammer bestreiten Doppel

Für das Doppel vom Samstag setzte Lüthi erwartungsgemäss auf Marco Chiudinelli und Michael Lammer. Für Frankreichs Doppel wurden Richard Gasquet und Julien Benneteau nominiert. Gilles Simon bleibt bei den Franzosen die Rolle als Ersatzmann.

Ob Chiudinelli und Lammer allerdings wirklich antreten, wird sich erst kurzfristig zeigen. Ihr Einsatz dürfte abhängig von den vorausgegangenen Resultaten und dem Gesundheitszustand von Federer sein. Lüthi hat jedenfalls die Möglichkeit, seine Doppel-Aufstellung bis eine Stunde vor Matchbeginn (also bis 14:30 Uhr) zu ändern.

Der Spielplan in Lille:
Freitag (ab 14:00 Uhr): Tsonga - Wawrinka gefolgt von Monfils - Federer
Samstag (ab 15:30 Uhr): Benneteau/Gasquet - Chiudinelli/Lammer
Sonntag (ab 13:00 Uhr): Tsonga - Federer gefolgt von Monfils - Wawrinka (beide Partien falls nötig)

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 19.11.14 22:20 Uhr / www.srf.ch/sport, Livestream, 20.11.14 12:30 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Die beiden ersten Einzelpartien Wawrinka/Tsonga und Federer/Monfils zeigen wir Ihnen am Freitag ab 13:40 Uhr live auf SRF zwei oder auf www.srf.ch/sport.

24 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mattli, 8810
    Machen wir uns nichts vor, das ist Spitzensport! Es gibt vermutlich kein Spitzensportler ohne Schmerzen. Die Frage ist viel mehr, wie die Schmerzen auszuhalten sind! Darum kann man auch nicht einfach sagen, der Rückens schmerzt, Roger hör auf. Ein Grunds-Schmerz irgendwo am Körper ist immer da, doch an den haben sich die Sportler "gewöhnt" / sich damit abgefunden.
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  • Kommentar von Alberto Da Vinci, Pratteln
    Hoffentlich funktioniert morgen sein Aufschlagspiel. Je schneller Federer die Punkte macht umso besser und schonender ist es für sein Rücken. Ich hoffe auf einen Dreisatzsieg! Monfils wird geduldig spielen je länger das Spiel dauert desto grösser sind seine Siegeschancen. Hopp Schwitz!!!
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  • Kommentar von Mauritius Berchtel, Eichberg
    Im Spiel von Roger Federer kommt es nicht nur auf seinen Gesundheitszustand an, sondern auch darauf wie Monfils spielt! Wenn Monfils einen schwachen Tag einzieht, könnte ihn ein angeschlagener Federer bereits besiegen. Stan Wawrinka geht auf jeden Fall als Favorit in die Partie. Es bleibt zu hoffen, dass er klaren Kopf bewahrt und nicht die Nerven verliert. (wie zum Beispiel gegen Kasachstan)
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