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Fed Cup Bacsinszky gleicht aus – Hingis ist stolz auf sich

Nach den ersten beiden Einzel-Partien steht es in der Fed-Cup-Barrage zwischen Polen und der Schweiz 1:1. Martina Hingis unterlag bei ihrem Comeback Agnieszka Radwanska, Timea Bacsinszky machte mit Urszula Radwanska kurzen Prozess.

Den Auftakt zur Fed-Cup-Barrage zwischen der Schweiz und Polen bestritten Martina Hingis und Agnieszka Radwanska.

Gespannt wartete das Publikum in Zielona Gora auf den Auftritt von Hingis. Die fünffache Grand-Slam-Siegerin (im Einzel) hatte seit 17 Jahren keine Fed-Cup-Partie mehr bestritten. Und die Aufgabe, die sie zum Auftakt der Barrage in Polen erwartete, war keine leichte, stand auf der anderen Seite des Netzes doch die Nummer 9 des WTA-Rankings.

Legende: Video Hingis: «Ich kann stolz sein» abspielen. Laufzeit 1:29 Minuten.
Vom 18.04.2015.

Hingis mit erhobenem Haupt

Hingis machte ihrer Gegnerin das Leben im ersten Satz aber schwer. Die 34-Jährige hielt lange Zeit gut mit Radwanska mit. Zweimal reagierte die Schweizerin auf einen Break-Rückstand mit dem direkten Re-Break. Erst der dritte Service-Durchbruch Radwanskas zum 6:4 entschied den Satz.

Im zweiten Umgang fertigte Radwanska Hingis dann gleich mit 6:0 ab. «Nur den Ball reinschieben und auf Fehler warten, reicht gegen Top-10-Spielerinnen nicht», sagte die ehemalige Nummer 1 der Welt. Dennoch sei sie stolz auf ihre Leistung. «Ich kann sicherlich mit erhobenem Haupt hier vom Platz gehen», meinte sie.

Bacsinszky ohne Mühe

In souveräner Art und Weise glich anschliessend Timea Bacsinszky (WTA 22) für die Schweiz zum 1:1 aus. Sie schlug Urszula Radwanska (WTA 114) mit 6:2 und 6:1.

Bacsinszky konnte ihrer Gegnerin in beiden Sätzen bei erster Gelegenheit den Aufschlag abnehmen.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 17.04.15 22:35 Uhr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Sandra Sutter, Erlenbach
    Ball nahe an die Linie und dann reicht es wieder ganz nach vorne. Einfach der Nase nach. Hopp Schwitz!
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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Bin überrascht, dass Hingis gegen die Polin Radwanska, immerhin Nr. 9 der Welt, zumindest im 1. Satz auf Augenhöhe spielte. Das gibt Mut für das Doppel, den Timea könnte ihre beiden Einzels gewinnen. Was mir für einmal am Frauentennis besonders gefiel: Kein Gestöhne!!
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    1. Antwort von Amateur, Aarau
      Ich hatte nicht das Glück, Martina Hingis in ihrer Glanzzeit zu sehen. Was sie aber heute im 1. Satz gezeigt hat (im 1. Einzel seit langer Zeit, glaube ich) war grossartig. Im ersten Satz habe ich nur noch gestaunt über ihre sauber platzierten Bälle, die schönen Dropshots, ihre Schnelligkeit und Präsenz am Netz. Dass sie im 2. Satz gegen die Nr. 9 nicht mehr mithalten konnte, tut ihrer Leistung keinen Abbruch. Weiterhin alles Gute!
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  • Kommentar von Michael L, Thun
    Trotz Niederlage: Gratulation an Martina! Im 1. Satz hat sie hervorragend dagegen gehalten und auch einige wunderschöne Winners geschlagen. Im 2. war dann Radwanska mit ihrer Power zu dominant. Ich bin sicher im Doppel wird Martina ihre Klasse noch mehr ausspielen können.
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