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Zusammenfassung French-Open-Final
Aus Sport-Clip vom 04.06.2022.
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2. Grand-Slam-Titel für Polin Swiatek dominiert auch im Final und jubelt in Roland Garros

  • Iga Swiatek setzt ihren Lauf fort und gewinnt die French Open problemlos.
  • Die polnische Weltnummer 1 entscheidet den Final gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff (WTA 23) mit 6:1, 6:3 für sich.
  • Swiatek holt damit ihren 2. Grand-Slam-Titel und realisiert den 35. Sieg in Folge.

Die derzeit beste Tennisspielerin der Welt hat sich in Roland Garros die Krone aufgesetzt: Iga Swiatek spielte auch im Final der French Open überragend und wies Supertalent Coco Gauff in die Schranken.

Gauff war bereits alles andere als ideal in ihren ersten Grand-Slam-Final gestartet. Nach Eigenfehlern musste die 18-Jährige gegen die Favoritin gleich in ihrem ersten Aufschlagspiel das Break hinnehmen. Die nervös wirkende US-Amerikanerin fand danach etwas besser ins Spiel – gegen die druckvolle Swiatek konnte sie trotzdem nicht bestehen.

Naef verliert im Doppel-Final der Juniorinnen

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Die 16-jährige Schwyzerin Céline Naef hat an der Seite der gleichaltrigen Tschechin Nikola Bartunkova den Doppel-Final der Juniorinnen an den French Open verloren. Gegen das topgesetzte tschechische Duo Sara Bejlek/Lucie Havlickova setzte es am Samstag eine 3:6, 3:6-Niederlage ab. Damit verpasste die aufstrebende Schweizerin den Grosserfolg in Roland Garros.

Dank ihrer starken Rückhand brachte sie immerhin ihren Service zum 1:4 durch, zu mehr reichte es allerdings nicht. Nach nur 35 Minuten ging der erste Satz mit 6:1 an die Polin, die einmal mehr von ihren starken Aufschlägen profitierte.

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Gauff zeigt, wieso sie in Paris im Endspiel steht
Aus Sport-Clip vom 04.06.2022.
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Nur ein Strohfeuer von Gauff

Nach diesem verpatzten Start zog sich Gauff in die Katakomben des Court Philippe-Chatrier zurück. Das Durchschnaufen schien der 18-Jährigen kurzzeitig gutzutun: In den zweiten Durchgang startete sie stark verbessert, und ihr gelang sogleich das erste Break – allerdings auch dank Fehlern von Swiatek.

Gauff konnte diesen Servicedurchbruch zwar bestätigen, doch die zwischenzeitliche 2:0-Führung sollte am Ende nur ein Strohfeuer sein. Die Weltnummer 1 zeigte danach jenes Tennis, das sie in diesem Jahr so stark macht und liess ihrer Gegnerin keine Chance mehr.

Die Polin schlug mit zwei Breaks zurück und verwandelte nach insgesamt nur 70 Minuten ihren ersten Matchball.

Bestmarke von Venus Williams eingestellt

Damit jubelt Swiatek zum zweiten Mal über einen Grand-Slam-Titel, erstmals war ihr dies 2020 ebenfalls in Roland Garros gelungen. Gleichzeitig realisierte die 21-Jährige bereits den 35. Sieg in Folge und stellte die Bestmarke in diesem Jahrtausend von Venus Williams ein. In der Weltrangliste wird sie am Montag fast doppelt so viele Punkte vorweisen wie die neue Zweite Anett Kontaveit (8631:4325).

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Was soll ich auf die Cam schreiben? Swiatek bedankt sich beim Team
Aus Sport-Clip vom 04.06.2022.
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Auf der Gegenseite kann die 18-jährige Gauff, die sich vom 23. auf den 13. Platz verbessern wird, aus ihrem ersten Major-Final noch einiges lernen. Die Nervosität war ihr anzumerken, zudem schlichen sich zu viele Fehler ein. Nach der Niederlage kamen ihr die Tränen, es ist aber davon auszugehen, dass dies nicht der letzte Grand-Slam-Final des Supertalents war.

SRF zwei, sportlive, 4.6.2022, 15:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Frau Schmid: aktuell sehe ich ein Herren-Match, das mich jetzt auch nicht gerade vom Stuhl reisst. Es ist wirklich schade, dass Zverev diese Katastrophe erlebte. Diese zwei Sätze zuvor waren wirklich etwas vom besten, was ich in Paris in letzten Jahren gesehen habe.
  • Kommentar von Marlisa Schmid  (Marlisa)
    Es war ein eher langweiliges Match ohne Highlights oder sensationelle Ballwechsel, wie man sie bei den Herrenmatches erleben kann. Finale, die mit 6:1 6:3 in gerade mal einer Stunde enden, sind nie besonders spannend, weil das Gefälle zwischen Gewinnerin und Verliererin zu gross ist. Das bemerkte man auch an der eher verhaltenen Stimmung bei den Zuschauern.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Hansen, es geht eben auch ohne das "Gestöhne" und das ist die Haupt Erkenntnis!