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Grand-Slam-Turniere 6:1, 6:1, 6:1 – Nadal lässt die Muskeln spielen

Rafael Nadal wurde in der 1. Runde der Australian Open nicht gefordert. Gegen Victor Estrella Burgos gab er nur drei Games ab.

Als Rafael Nadal um 19 Uhr Ortszeit die Rod Laver Arena betrat, fühlte es sich fast so an, als hätte man eine kleine Zeitreise gemacht. Der Spanier präsentierte sich wie zu seinen Teenager-Tagen im ärmellosen Shirt.

Estrella Burgos und die kleinen Freuden

Und weil ein solches «Muscle-Shirt» bekanntlich verpflichtet, liess Nadal von Beginn weg seine Muskeln spielen. Der bemitleidenswerte Victor Estrella Burgos wurde auf dem Center Court regelrecht vorgeführt:

  • Nach nur gerade 24 Minuten hatte der fast fehlerfreie Nadal den 1. Satz in der Tasche.
  • Im 2. Durchgang schlug er zum «Bagel» auf, kassierte aber nach einem fast viertelstündigen Game das Break. Estrella Burgos liess es sich nicht nehmen, diesen Teilerfolg ausgiebig zu feiern:
Legende: Video So ausgelassen feiert Estrella Burgos sein Break abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Aus sportlive vom 15.01.2018.
  • Es sollte am Ende der einzige Höhepunkt für Estrella Burgos bleiben. Nadal schaltete einen Gang höher, blieb bei eigenem Aufschlag unangetastet und machte nach rund anderthalb Stunden den 6:1, 6:1, 6:1-Sieg perfekt.

Wiedersehen mit Mayer

In der 2. Runde bekommt es Nadal mit dem Argentinier Leonardo Mayer zu tun. Dieses Duell gab es im letzten Jahr bei den US Open, als sich der Mallorquiner nach anfänglichen Schwierigkeiten in vier Sätzen durchsetzen konnte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.1.17, 9 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Wenn Nadal weiter so aufspielen kann, wird es in der zweiten Turnierwoche doch noch spannend werden. Jedenfalls wünsche dem tollen Kämpfer und genialen Tennisspieler Nadal, dass er es in den Final schafft. Dann wird es dort sicher einen würdigen Sieger geben.
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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Oh - das hätte ich nicht gedacht: Wahrscheinlich habe ich Nadal und seinem Knie doch unrecht getan. Federer muss wohl doch noch ein wenig auf die erneute Nummer-Eins-Positionierung warten!
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