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Grand-Slam-Turniere Als «Bobbele» unsterblich wurde

Vor knapp 30 Jahren gewann Boris Becker im zarten Alter von 17 Jahren und 228 Tagen Wimbledon. Waren in den 80er-Jahren Teenager als Grand-Slam-Sieger keine Seltenheit, sind die Top-Favoriten heute meist schon jenseits der 20.

Legende: Video Becker wird über Nacht zum Star abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.06.2015.

«Ich wusste, dass dieser Sieg mein Leben verändern würde», sagt Boris Becker zu seinem Sieg über Kevin Curren im Wimbledon-Final 1985. In der Tat wurde aus dem Teenager aus Leimen über Nacht ein Tennis-Star.

Zu seiner Zeit war «Bobbele» als Jungspund, der im Tenniszirkus für Furore sorgte, nicht der Einzige. Mats Wilander und Michael Chang waren bei ihren Siegen an den French Open 1982 und 1989 ebenfalls noch nicht volljährig.

Hartes Pflaster für Teenager

Mittlerweile bekommen die Youngsters auf der ATP-Tour härteres Brot zu essen. Der letzte Teenager, der ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte, war Rafael Nadal 2005 in Paris.

Der Mallorquiner dürfte auch nach der diesjährigen Ausgabe von Wimbledon der Letzte in dieser Reihe bleiben. Als Nummer 39 der Welt ist Borna Coric (18) der am besten klassierte Teenager des aktuellen ATP-Rankings.

Dass der Kroate diesen Sommer in die Fussstapfen Beckers treten wird, muss jedoch bezweifelt werden.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Röger RFantastic, Thurgau
    Herr Stump wir leben in der Schweiz , denke es ist verständlich das wir unseren Maestro mögen und schätzen. Wenn der Blick über Federer schreibt dann ist das ihr gutes recht als Schweizer Zeitung oder sollten die lieber über Djokovic Murray berichten? Ihre Aussagen machen wenig Sinn dazu. Ps lesen sie doch lieber andere Zeitungen wenn sie es nicht mögen wen der Blick über Federer schreibt.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Kevin Curren? Das ist doch derjenige, der...Richtig, das war 1985 Beckers Finalgegner, und es wird verschämt verschwiegen, dass er damals noch ein Südafrikaner war und erst später in die USA auswanderte. Damals wurden die weissen Sportler dieses Landes - so auch die Läuferin Zola Budd - in der ganzen Welt wie die Pest behandelt, obwohl es weltweit Apartheid gab, so neben der UdSSR auch in vielen afrikanischen Ländern selber. Immerhin ist Curren dank Becker noch heute unvergessen.
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  • Kommentar von Fritz Bühler, Schwyz
    Der Bobbele erzählt heute noch den gleichen Käse wie als Teenager. Damals dachte ich noch, der ist ja noch so jung, der wird's schon noch lernen. Aber Nein, Becker redet weiter meist nur dummes, provozierendes Zeug. Irgendwie passt Er schon zu Djoker. Zwei Dummschwätzer. Wobei ich bei Djokovic eine Entwicklung in Richtung Erwachsen werden zu sehen glaube.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Was ihr Federer-Fans manchmal vom Stapel lässt, ist auch nicht besser als das, was Boris Becker von sich gibt. Ihr dürft nicht vergessen, dass er schon als Teenager in die Öffentlichkeit und in einen PR-Markt katapultiert wurde, der 10 bis 20 Mal grösser ist als der schweizerische. Dazu ist er auch ein ganz anderer Charakter als Federer: Dieser liebt das Rampenlicht zwar auch, ist aber viel zurückhaltender, obwohl der "Blick", sein Hausblatt, regelmässig über ihn berichtet.
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