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Der Schweizer Supervisor Andreas Egli an den Australian Open
Aus Sport-Clip vom 26.01.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 36 Sekunden.
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Als Supervisor im Tennis Ob Sternstunde oder Eklat: Andreas Egli ist mittendrin

Als Supervisor ist der Schweizer Andreas Egli seit Jahren hautnah am Tennisgeschehen mit dabei – so auch in Melbourne.

Keine Schweizer mehr am Hauptturnier an den Australian Open mit dabei? Das stimmt so nicht ganz. In Melbourne hält nämlich Andreas Egli die Schweizer Fahne hoch. Doch nicht als Spieler, sondern als Supervisor. Er ist für die Schiedsrichter zuständig und schreitet ein, wenn es Probleme auf dem Platz gibt.

So war er zum Beispiel an vorderster Front mit dabei, als Novak Djokovic 2020 an den US Open disqualifiziert wurde, nachdem er eine Linienrichterin abgeschossen hatte.

Ein Zeitzeuge Schweizer Tennis-Sternstunden

Egli ist aber nicht nur als Überwacher der Schiedsrichter im Einsatz, sondern jeweils auch bei der Erstellung des Spielplans für den nächsten Tag. Und weil das mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann, kommt es durchaus vor, dass er an Major-Turnieren bis zu 16 Stunden am Tag arbeitet.

30 Jahre begleitet Egli den Tennis-Zirkus nun schon. Bis 2008 als Schiedsrichter, dann als Supervisor. Die Australian Open sind sein 115. Major-Turnier. Er hat sämtliche grossen Erfolge der Schweizer Tennisstars miterlebt, von Marc Rossets Olympia-Sieg 1992 über die zahlreichen Grand-Slam-Titel von Martina Hingis, Roger Federer und Stan Wawrinka bis zu Olympia-Gold von Belinda Bencic in Tokio im vergangenen Jahr.

Wie Egli die Schweizer Sternstunden erlebt hat, wie oft er im Jahr unterwegs ist und was ihn am Tennissport fasziniert, erfahren Sie im Video-Beitrag oben.

SRF zwei, sportlive, 26.01.2022, 09:30 Uhr;

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