Auf und Ab mit schlechtem Ende für Golubic

Für Viktorija Golubic ist das Abenteuer Wimbledon vorbei. Die Schweizerin unterlag in der 2. Runde der Ukrainerin Lesia Tsurenko (WTA 35) mit 1:6, 6:2, 3:6.

Video «Golubic bleibt in der 2. Wimbledon-Runde hängen» abspielen

Zusammenfassung Golubic - Tsurenko

2:04 min, aus sportaktuell vom 6.7.2017

Den Zuschauern auf Court 17 bot sich in den beiden ersten Sätzen ein merkwürdiges Spiel. Golubic verschlief den Start vollends. Die Zürcherin spielte fahrig und fehlerhaft und hatte gegen Tsurenkos Powerschläge nie eine Antwort bereit.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Plötzlich traf Golubic die Bälle und Linien besser, plötzlich unterliefen Tsurenko zahlreiche Fehler. Das folgerichtige Skore aus Sicht von Golubic nach zwei völlig unterschiedlichen Sätzen: 1:6, 6:2.

Besseres Niveau im 3. Satz

Erst im Entscheidungssatz entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe – und auf deutlich besserem Niveau. Golubic führte die spielerisch etwas feinere Klinge als ihre Gegnerin, Tsurenko überzeugte mit ihrer Power.

Video «Golubic: «Bin nicht so gut ins Spiel gekommen»» abspielen

Golubic: «Bin nicht so gut ins Spiel gekommen»

1:54 min, vom 6.7.2017

Entscheidend blieb letztlich das Break der Ukrainerin zum 3:2. Golubic kam in der Folge nicht mehr in die Nähe eines Servicedurchbruchs. Im Gegenteil: Beim Stand von 3:5 musste sie den Aufschlag erneut abgeben; die Niederlage besiegelte die Schweizerin mit einem Doppelfehler.

Trotzdem gutes Turnier

Mit ihrem ersten Auftritt in Wimbledon überhaupt darf Golubic trotzdem zufrieden sein. Sie überstand die Startrunde und wusste die im WTA-Ranking um 38 Plätze besser klassierte Tsurenko über weite Strecken hart zu fordern. «Ich hoffe, ich bekomme nächstes Jahr eine neue Chance», blickte die 24-Jährige nach ihrem Ausscheiden bereits voraus.

Video «Die Live-Highlights bei Golubic-Tsurenko» abspielen

Die Live-Highlights bei Golubic-Tsurenko

2:10 min, vom 6.7.2017

Sendebezeug: SRF zwei, sportlive, 06.07.2017, 14:00 Uhr