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Grand-Slam-Turniere Ausrüster beendet Zusammenarbeit mit Tomic

Der lustlose Medien-Auftritt von Bernard Tomic in Wimbledon hat Konsequenzen: Der Australier muss sich einen neuen Racketausrüster suchen.

Bernard Tomic.
Legende: Muss sich einen neuen Rackethersteller suchen Bernard Tomic. Keystone

Mit Aussagen wie «ich habe mich gelangweilt» und «ich bin überhaupt nicht motiviert» manövrierte sich Tomic am Dienstag ins Abseits. Die Strafe folgt nun prompt – und zwar gleich in doppelter Hinsicht.

Geldstrafe vom Veranstalter

Von der ITF wurde der 24-Jährige mit einer Busse von 15'000 Dollar belegt. Das ist die zweithöchste Strafe in der Geschichte von Wimbledon. Vor zwei Jahren musste Fabio Fognini für sein unsportliches Verhalten 27'500 Dollar hinblättern.

Die zweite, für Tomic viel schwerwiegendere Konsequenz, betrifft seinen Racketausrüster. Head teilte in einem Statement mit, dass die Zusammenarbeit mit dem Australier per sofort beendet wird.

Die Mitteilung von Head im Wortlaut:

Wir sind sehr enttäuscht über die Aussagen, die der von uns gesponserte Athlet Bernard Tomic in Wimbledon gemacht hat. Seine Ansichten widerspiegeln in keinster Weise unsere Einstellung, Passion, Professionalität und Respekt vor diesem Sport. Deshalb haben wir uns entschieden, die Zusammenarbeit mit Bernard Tomic zu beenden.

Ob auch andere Sponsoren Tomics – allen voran Nike – nachziehen werden, ist noch nicht klar. Klar ist hingegen, dass hinter der weiteren Tenniskarriere des streitbaren Australiers mittlerweile ein dickes Fragezeichen steht.

Auch Medwedew gebüsst

Neben Tomic wurde auch Daniil Medwedew für sein unrühmliches Verhalten bestraft. Der Wawrinka-Bezwinger hatte nach seiner Fünfsatz-Niederlage in der 2. Runde einige Münzen vor den Stuhl von Schiedsrichterin Mariana Alves geworfen. Die ITF belegte den Russen mit einer Busse von 14'500 Dollar.

1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Richtig so. Hoffe, dass andere Sponsoren da nach ziehen. Da er sich, in seinem jetzigen beruf als Tennisprofi langweilt, soll er doch einfach einem anderen Beruf nachgehen. Vielleicht Clown? Vermutlich ist dies auch nichts, da an der Pressekonferenz über seine Aussagen auch niemand gelacht hat.
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