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Australian Open Solider Federer lässt Struff keine Chance

Die Mission Titelverteidigung lebt weiter: Roger Federer steht «Down Under» nach einem 6:4, 6:4, 7:6 (7:4) gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff in Runde 3. Dort wartet nun Lieblingsgegner Richard Gasquet.

  • Konstanz: Bis zum Stand von 1:2 im 3. Satz lässt Federer keine Breakchance zu.
  • Erfahrung: Im 3. Durchgang verliert der Schweizer kurz den Faden, bringt den Dreisatz-Sieg dann aber doch noch ins Trockene.
  • Rivale: In der 3. Runde kommt es zum Duell Federer vs. Gasquet – ein Dauerbrenner.

Die Eigenschaft eines Champions ist es, in heiklen Momenten die Ruhe zu bewahren und irgendwie zum Siegen zu finden. Genau diese Qualität hat Roger Federer gegen Jan-Lennard Struff (ATP 97) an den Tag gelegt – auch wenn dies in Runde 2 der Australian Open nur im 3. Satz nötig war.

Zuvor unwiderstehlich bei eigenem Service, musste sich der «Maestro» beim Stand von 1:2 im 3. Durchgang überraschend breaken lassen. Zwar gelang Federer umgehend das Rebreak. Der 36-Jährige spielte aber auch in der Folge nicht mehr so souverän wie in den Sätzen 1 und 2. Einen weiteren Service-Durchbruch verhinderte Federer aber. Im Tiebreak spielte die Weltnummer 2 ihre ganze Erfahrung aus, um den Sieg doch noch in 3 Sätzen perfekt zu machen.

Legende: Video Die Ausnahme: Struff bucht Spektakel-Punkt abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 18.01.2018.

Struff: Gut, aber nicht gut genug

In den ersten zwei Durchgängen liess Federer nichts zu. Zwar spielte der 27-jährige Deutsche ganz ordentlich mit. Das belegte vor allem ein spektakulärer Ballwechsel anfangs zweitem Satz, den Struff für sich buchen konnte.

Mehr als mitspielen liess Federer seinen Widersacher aber nicht. Der Schweizer wusste in den entscheidenden Momenten einen Gang hoch zu schalten. Je ein Break reichte Federer zum Gewinn der ersten beiden Sätze.

Lieblingsgegner in Runde 3

Federer hat nun einen Tag Pause, bevor es am Samstag gegen Richard Gasquet um den Einzug in die Achtelfinals geht. Gegen den Franzosen hat der Schweizer bereits 18 Mal gespielt. 16 dieser Duelle konnte Federer auf ATP-Stufe für sich entscheiden.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.01.2018, 11:00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Andere Topspieler haben den ultimativen Hitzetest (Mittagsspiel) schon hinter sich. Wann ist Federer damit an der Reihe, um zu zeigen, dass er in diesem Jahr auch damit fertig wird? Ich wünsche ihm dabei viel Glück.
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    1. Antwort von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
      Federer, mit seiner überdurchschnittlich Kräfte raubenden Spielweise, wird in der Hitze zweifellos grosse Probleme bekunden. Insbesondere auch, weil die Plätze am Tag noch einen Ticken schneller sein dürften, was seinem Spiel alles andere als entgegenkommt. Und ohnenhin nur am Rande, Oldie Benneteau hat heute in der Hitze den "Jüngling" Goffin abserviert. Alter schützt vor Hitzeresistenz nicht. Freuen wir uns auf schöne Spiele. Sind ja noch ein paar Favoriten dabei!!!
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    2. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      alle wollen in der night session spielen. aber das liegt einzig und allein beim veranstalter wie er die spiele ansetzt. davon abgesehen wäre es für RF aller erfahrungsgemäss kein problem in der mittagshitze zu spielen. er hat das schon x-fach gemacht/machen müssen in australien. er hatte jeweils wenig probleme damit resp. weniger probleme als die meisten anderen.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Super und Gratulation. Weiter so Roger. Freue mich auf das nächste Game.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Super, Roger! das war eine Demonstration erster Güte. Dass er, und auch andere Top-Spieler, einen Match nicht über die volle Distanz ohne kleine "Tiefs" durchziehen kann, ist normal. Freuen wir uns auf die nächsten Spiele! Schade, dass Stan ausgeschieden ist, was allerdings in seiner Situation nicht ganz verwunderlich ist. Aber auch er kommt noch, das Jahr hat erst begonnen.
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