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Kurz-Zusammenfassung Barty – Collins
Aus Sport-Clip vom 29.01.2022.
abspielen. Laufzeit 43 Sekunden.
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Barty-Party total Durststrecke beendet: Ashleigh Barty gewinnt die Australian Open

  • Als erste Australierin seit 44 Jahren holt sich Ashleigh Barty den Grand-Slam-Sieg in Melbourne.
  • Sie bezwingt im Final Danielle Collins mit 6:3, 7:6 (7:2).
  • Im zweiten Satz macht die 25-Jährige einen Rückstand von 2 Breaks wett.

1:5 aus der Sicht von Ashleigh Barty stand es bereits im 2. Satz des Finals bei den Australian Open. Ihre Gegnerin Danielle Collins schlug mit einem Vorsprung von 2 Breaks zum 1:1-Satzausgleich auf. Doch daraus wurde nichts: Gleich bei der ersten Chance zum Rebreak erzwang die Australierin einen Rückhand-Fehler von Collins. Auch der zweite Versuch von Collins, den Satz nach Hause zu servieren, misslang, weil ihre Rückhand erneut ins Netz flog.

So war das Momentum auf der Seite von Barty. Im Tiebreak nutzte sie dieses eindrücklich aus: 3 Vorhand-Winner streute die Australierin ein, der letzte sicherte ihr den Turnier-Gewinn. Es ist der erste Erfolg einer australischen Tennisspielerin bei den Australian Open seit 1978. Damals hatte Christine O'Neil, die Barty heuer als Zuschauerin unterstützte, triumphiert.

Bartys Vorhand der Schlüssel zum Erfolg

Im ersten Satz entscheidend waren wie so oft mentale Aspekte: Während Barty beim Stand von 2:2 einen Breakball gegen sich mit einem präzisen Vorhand-Winner abwehren konnte, «schenkte» Collins ihrer Kontrahentin letztlich mit einem Doppelfehler den Servicedurchbruch. Den Breakball hatte sich Barty zuvor allerdings ebenfalls mit einem Gewinnschlag mit der Vorhand erspielt. Dieser Schlag sollte ihr bekanntlich zum Schluss auch den Turniersieg sichern.

Barty, die als Weltnummer 1 als Top-Favoritin ins Turnier gegangen war, feiert damit den dritten Grand-Slam-Titel. Zuvor war sie bei den Fench Open 2019 und in Wimbledon im vergangenen Jahr erfolgreich gewesen. Collins ihrerseits wird dank dem erstmaligen Final-Einzug bei einem Grand Slam in der Weltrangliste 20 Plätze gutmachen und auf den 10. Platz vorstossen.

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Barty: «Es ist ein Traum, der wahr wird»
Aus Sport-Clip vom 29.01.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 15 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 29.01.2022, 09:30 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Schöni  (peterschoeni)
    Mit ihrer vorbildlichen Bescheidenheit im Triumph erinnert mich Barty an andere Grössen, wie etwa Li Na, Roger Federer oder Stefan Edberg.
  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Congrats Ashley Barty. So eine sympathische Frau. Gönne es Ihr von herzen. Wie sich Frau Collins benimmt, ist tragisch und traurig.
    1. Antwort von Koni Flütsch  (KOMANKO)
      Was ist am Benehmen von DC „tragisch“ und „traurig“? Diese Aussage hat für mich keinen Zusammenhang zum Finalspiel. Die war enttäuscht, ist verständlich, nachdem sie einen anfänglich solch gut gespielten 2. Satz nicht ins Trockene bringt. Und dann hat sie noch einen Grossteil des Publikums gegen sich, was ja auch logisch ist. Keine einfache Partie für die Amerikanerin. Und dann noch diese unglaublich effektiven Vorhand-Schläge ihrer Kontrahentin, welche der Schlüssel zu deren Sieg waren.
  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Lorenzo Ancona; dann hat die Barty die grösseren Fortschritte gemacht! Marc Rosset gewann 1992 auch Gold an Olympia in Barcelona. In einem Grand Slam schaffte er es einmal für ein Halbfinal. 1996 Roland-Garros. Soviel zu Olympia.