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Allaster: «Jede Generation wird einmal abgelöst» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 14.09.2020.
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Direktorin der US Open Allaster: «Wir haben ein Stück Hoffnung zurückgebracht»

Turnierchefin Stacey Allaster führte die US Open unter schwierigen Bedingungen durch. Nun zieht sie Bilanz.

Die allgegenwärtige Corona-Pandemie, ein positiv getesteter Spieler, nörgelnde Athleten und der Eklat um Novak Djokovic: Stacey Allaster war bei ihrer Premiere als Turnierdirektorin der US Open wahrlich nicht zu beneiden. Im Interview mit SRF-Mitarbeiterin Denise Langenegger zieht die 57-Jährige Bilanz.

Allaster über ...

  • ... die Durchführung des Turniers

«Viele meinten, dass die Durchführung nicht klappen würde. Wir hatten einen positiven Test. Das ist zwar einer zu viel. Aber ich habe mit viel mehr positiven Fällen gerechnet. Wir haben unseren Job gemacht, in Zusammenarbeit mit der Regierung und nach Anleitung des Sicherheitskonzepts. Schliesslich waren 1100 Leute innerhalb der ‹Bubble› unterwegs.»

Stacey Allaster.
Legende: Die neue starke Frau hinter den US Open Stacey Allaster. imago images
  • ... über die Signalwirkung

«Dieses Turnier kann nun als Vorlage für all die anderen Events auf der Tour dienen. Wir haben das Tennis wieder zum Laufen gebracht. Tausende konnten dank der Durchführung dieses Turniers ihre Arbeit aufnehmen: Spieler, Staff, Helfer, Journalisten, usw. Ich denke, wir haben ein Stück Hoffnung zurückgebracht.»

  • ... ihre morgendliche Routine

«Jeden Morgen habe ich zuerst auf mein Mobiltelefon geschaut und gecheckt, ob es neue Corona-Fälle gibt.»

  • ... den Ausschluss von Novak Djokovic

«Das war natürlich sehr unglücklich. Das Wichtigste ist, dass es der Linienrichterin gut geht. Es war keine Absicht von Djokovic, aber die Regeln sind eindeutig. Natürlich haben wir seinen Namen im Tableau vermisst, er war der grosse Favorit. Aber auch die Spieler, die danach noch dabei waren, haben grosse Qualität und gehören zu den Weltbesten.»

  • ... das Fehlen von Roger Federer und Rafael Nadal

«Sie sind unglaubliche Champions. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir ihnen schon so lange zuschauen dürfen. Und hoffentlich bleiben sie gesund und wir erhalten die Möglichkeit, noch viele weitere Jahre in den Genuss ihrer Matches zu kommen. Aber die nächste Generation ist nun da. Und das birgt Stoff für neue dramatische Geschichten. Das war schon immer so: Jede Generation wird einmal abgelöst, neue Sterne gehen auf.»

SRF zwei, sportlive, 11.09.2020, 22:15 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Und niemand hat ND vermisst, zwei symphatische Spieler auf dem Court die tolles Tennis und grossen Kampf abgeliefert haben. Das schöne bei den beiden sie müssen, versucjen nicht Symphatien mit künstlichem Jubel zu bekommen, sind nicht verbissen und arrogant auf dem Platz. So macht Tennis Spass, mit solchen Dpielern, Danke Thien, Danke Zwerev ihr wart grossartig.
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Die Bilanz ist: Man hätte besser gar nicht gespielt..
    Gab schon sehr komische Szenen.. Auch wenn es gute Spiele gab. So macht Tennis wenig bis null Freude zum zuschauen..Wann kommen die vollen Stadien zurück? Es ist nicht das gleiche ohne Zuschauer und toller Stimmung.Gilt für alle Sportarten!!Das vermisse ich doch sehr.. Künstliches Geklatsche ist künstlich!!Immerhin war das Duo Bürer/ Günthardt einmal mehr Weltklasse!Das ist einfach ganz grosses Kino! Popcorn ahoj!!TOP DIE ZWEI
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