Zum Inhalt springen

Grand-Slam-Turniere Eklat in Paris: Spieler belästigt Journalistin

An den French Open in Paris geben die Franzosen Maxime Hamou und Laurent Lokoli zu reden. Ersterer bedrängte eine Journalistin, sein Landsmann verweigerte das Shakehands.

Maxime Hamou.
Legende: Vom französischen Verband abgestraft Maxime Hamou. Imago

Der französische Tennisverband FFT hat Maxime Hamou die Akkreditierung entzogen. Grund: Am Montag küsste der Franzose die Eurosport-Journalistin Maly Thomas während des Interviews mehrmals. Zuerst zog Hamou (ATP 287) die verdutzte Thomas an sich und versuchte es von der Seite. Als ihn die Frau wegdrückte, unternahm er nach einer Frage einen dritten Versuch.

«Wir bedauern den Vorfall zutiefst [...] das Verhalten des Interviewten war höchst unangebracht und so etwas dulden wir in keinster Weise», teilte Eurosport mit. Hamou, der die Qualifikation überstand, scheiterte in der 1. Runde an Pablo Cuevas. Der 21-Jährige hat sich mittlerweile via Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster entschuldigt.

Laurent Lokoli
Legende: Schlechter Verlierer Laurent Lokoli. Getty Images

Laurent Lokoli (ATP 285) seinerseits verweigerte nach der Fünfsatzniederlage gegen Martin Klizan (6:7, 3:6, 6:4, 6:0, 4:6) den Handschlag. Der Slowake habe eine Verletzung vorgetäuscht und sei danach herumgerannt wie ein junger Hase, erklärte der Franzose seine Unsportlichkeit. Lokoli war mit einer Wildcard angetreten.

Lokoli verweigert Klizan den Handschlag

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz Huber (R.)
    Normalerweise sind es ja die Journalisten die die Sportler mit oft belanglosen Fragen belästigen. Nur um uns weiterhin mit wenig aussagenden Interviews zu füttern. Fühlt sich nicht so gut an oder liebe Journalisten- und innen. Mache Elefant aus Mücke.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    wir leben schon in Zeiten... mit der Achsel zucken und alle schreien auf. Wir sind Menschen, mit u.a. einer Seele, mit Trieben. Was ist falsch daran. Wir setzen Grenzen (die es natürlich gibt) heute viel zu hoch. Unsere Bünzli Haltung ist das eigentliche Verbrechen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Karl Müller (KaMü)
    So fantastisch wie Tsonga und Monfils sich fair und sportlich auf und neben dem Platz benehmen, so abscheulich ist das Verhalten dieser 2 jungen Athleten, welche ebenfalls nicht europäischer Herkunft sind. Zeigt, dass nicht jeder von Ausserhalb ein Rüpel sein muss!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Markus Hausammann (Markus Hausammann)
      Ähm, waas? 2 sind sportlich und 2 sind Rüpel und daher zeigt dies, dass nicht alle Rüpel sind. Logik? Zudem. Tsonga ist in Le Mans geboren, was ich durchaus zu Europa zählen würde, Monfils ist aus Paris... nicht Europa? Hamou: in Nîmes geboren, Lokoli, in Bastia geboren. Alles durchaus Europa.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Franz Huber (R.)
      Bei Bastia bin ich mir da gar nicht so sicher:-) Ob die Korsen sich selber überhaupt als Teil Europas sehen wage ich stark zu bezweifeln.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen