Federer: «Freue mich wie ein Kind»

Ohne Vorbereitungsturnier, aber mit viel Vorfreude startet Roger Federer am Dienstag in die Australian Open. Fragen zur schwierigen Auslosung kontert der vierfache Sieger mit markigen Sprüchen.

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Roger Federer vor den Australian Open

2:31 min, vom 13.1.2013

Roger Federer hinterlässt in Australien einen entspannten Eindruck. Beim traditionellen «Kids Day» am Freitagabend mimte er überaus engagiert den Spassvogel - auch zur Freude seiner beider mitgereisten Töchter.

Seinen Entscheid, auf jegliche Vorbereitungsturniere zu verzichten, hat der Schweizer noch keinen Moment bereut: «Manchmal lohnt es sich wirklich etwas weniger zu spielen. Dann freut man sich wieder wie ein Kind auf das kommende Turnier.»

Roger Federer posiert mit der Comicfigut «Schwammkopf».

Bildlegende: Locker Roger Federer zeigte sich beim traditionellen «Kids Day» in Australien von seiner entspannten Seite. Keystone

Dass er nebenbei auch eine ganze Menge Medien- und Werbearbeit einsparen konnte, kam ihm ebenfalls zupass. So habe er sich ganz auf das harte Training konzentrieren können.

«Früher war ich viel nervöser»

Mit seiner Erfahrung könne er einschätzen, welche Leistungen es brauche um weiterzukommen. «Vor 10 Jahren war ich noch viel nervöser. Heute ist es viel angenehmer», so Federer, auch wenn er aufgrund des Rummels um ihn «etwa zehnmal mehr zu tun» habe.

Fragen zur Auslosung kontert Federer mit markigen Sprüchen

Keine Bange bereitet Federer die schwierige Auslosung. In seiner Tableau-Hälfte könnte er früh auf Nikolai Dawidenko, Sydney-Gewinner Bernard Tomic und Aufschlag-Riese Milos Raonic treffen. Bereits im Halbfinal wartet nach Papierform Mitfavorit Andy Murray. Federer kontert: «Ich bin nicht für eine Schoggi-Auslosung hierher gekommen. Der beste Spieler wird das Turnier gewinnen.»

Der Fokus liege aber zunächst auf der ersten Runde gegen Benoît Paire (ATP 46) am Dienstag. Federer: «Dieses Spiel kann und muss mir viele Rückschlüsse erlauben.»

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