Federer in Wimbledon im Eilzugstempo weiter

Roger Federer hat bei seinem Einstieg ins 3. Grand-Slam-Turnier der Saison mit Paolo Lorenzi kurzen Prozess gemacht. Mit 6:1, 6:1 und 6:3 glückte dem 7-fachen Wimbledon-Sieger gegen die Weltnummer 83 eine souveräne Leistung.

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Zusammenfassung Federer - Lorenzi

2:57 min, vom 24.6.2014

Der erste Schritt zum angestrebten 8. Triumph bei den Rasen-Championships in London ist Federer ohne Ausrutscher gelungen. Bereits nach 92 Minuten hatte er seine Startaufgabe gegen den chancenlosen Paolo Lorenzi erledigt und konnte damit wichtige Kräfte sparen.

Die Partie zwischen den beiden 32-Jährigen war so einseitig, wie es das Schlussergebnis von 6:1, 6:1 und 6:3 vermuten lässt. Damit kämpft der Italiener (ATP 83) auf der Major-Bühne weiterhin auf verlorenem Posten. Er kassierte gegen Federer seine 13. Niederlage im 13. Grand-Slam-Einsatz.

Mit mehr Gegenwehr ist zu rechnen

Als der Schweizer auf einen diskussionslosen Gewinn des 1. Umgangs zugesteuert war, konnte sich Lorenzi wenigstens noch etwas zur Wehr setzen. Der Südeuropäer, der sich vor 15 Monaten kurzzeitig in die Top 50 des ATP-Rankings hatte hieven können, erarbeitete sich 3 Breakchancen. Doch der Baselbieter blieb konzentriert, hielt dem aufkommenden Druck stand und verwertete seinerseits den 1. Satzball zum 6:1.

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Federer im Siegerinterview (englisch)

3:10 min, vom 24.6.2014

In den nächsten beiden Durchgängen schaffte die Weltnummer 4 stets ein frühes Break. Er baute den Vorsprung jeweils rasch aus und liess Lorenzi praktisch gar nicht mehr ins Spiel kommen. Einzig mit der definitiven Entscheidung tat sich Federer schwer, konnte er doch erst den 6. Matchball nutzen. Vorwerfen lassen muss er sich, dass er im Verwerten von Breakchancen höchst ineffizient war (die Ausbeute lag bei lediglich 26 Prozent).

Schon in der 2. Runde wird sich Federer aber auf mehr Gegenwehr einstellen müssen. Er trifft am Donnerstag auf Gilles Muller (ATP 103), der eher unerwartet in 3 Sätzen Julien Benneteau (Fr/ATP 46) aus dem Turnier geworfen hat. Vom luxemburgischen Linkshänder liess sich Federer in bisher 3 Vergleichen noch nie bezwingen und musste auch noch keinen Satz abgeben. Allerdings liegt das letzte Direktduell fast schon 6 Jahre zurück.

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