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Grand-Slam-Turniere Federer: «Tsonga ist stets brandgefährlich»

Am Dienstag trifft Roger Federer im Viertelfinal der French Open nach Julien Benneteau und Gilles Simon erneut auf einen Lokalmatadoren. An Jo-Wilfried Tsonga (ATP 8) hat der Baselbieter nicht nur gute Erinnerungen.

Legende: Video Federer vor dem Spiel gegen Tsonga abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.06.2013.

Auf dem Weg zum angestrebten 2. Triumph in Paris kam der «Federer-Express» im Achtelfinal gegen Gilles Simon arg ins Stocken. Beinahe musste die Weltnummer 3 so früh die Segel streichen wie seit über 9 Jahren bei einem Grand-Slam-Turnier nicht mehr.

Dank einer markanten Steigerung Federers in den letzten beiden Sätzen kommt es nun zum Viertelfinal-Duell gegen Jo-Wilfried Tsonga. Es wird das erste Aufeinandertreffen der beiden bei den French Open und für Federer der 36. Grand-Slam-Viertelfinal de suite sein.

«Muss mein Spiel umstellen»

«Ich muss mein Spiel etwas umstellen», sagt Federer. «Tsonga serviert besser als Simon und ist gefährlicher von der Grundlinie. Dafür bewegt er sich nicht ganz so gut und macht auch den einen oder anderen zusätzlichen Fehler.»

Dennoch weiss der Schweizer: «Tsonga ist für jeden Spieler der Top 4 stets brandgefährlich, was er in der Vergangenheit mehrmals unter Beweis gestellt hat.»

Viertelfinal-Niederlage in Wimbledon 2011

Federer musste dies schon am eigenen Leib erfahren. Unvergessen bleibt seine epochale Viertelfinal-Niederlage gegen den «Tennis-Ali» in Wimbledon 2011, als Tsonga einen 0:2-Satzrückstand wettgemacht hatte und den Schweizer schliesslich in 5 Durchgängen niederrang.

Die restlichen 3 Major-Turnier-Duelle gegen den Franzosen konnte Federer jedoch für sich entscheiden und auch im direkten Vergleich hat er mit 9:3 die Nase vorn.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Viertelfinal-Partie von Roger Federer gegen Jo-Wilfried Tsonga ab ca. 15.30 Uhr auf SRF zwei oder im Livestream

9 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Koch, Essen
    Hallo Zusammen, angiften hilft hier natürlich voll weiter. Ich bin seit meiner Kindheit Tennisfan und habe viel mit Boris Becker gelitten und irgendwann war die Ära zuende. Federer hatte seine Phase wo er "abräumen" konnte was er wollte, weil die Gegner überfordert waren. Heute kennen alle Spieler seinen Stil, haben sich eingestellt und ihn teilweise überholt! Federer wird nur noch einen großen Titel holen, wenn Nadal, Djoker, Murray u.ä. im Vorfeld scheitern. So denn
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  • Kommentar von Ursula Hagmann, Männedorf
    Passant hat leider keine Ahnung von Tennis, Federer hat nur noch gegen zweitklassige Spieler eine Chance, und wenn er dort gewinnt, wird er gleich hochgejubelt. Die Besten sind für Federer eine, oder mehrere Stufen zu hoch.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    @ Gehrig. Das mit der Pappnase war wohl etwas voreilig, habe ein paar Ballwechsel gesehen, keinen weiteren Kommentar zu den Stärkenverhältnissen zwischen Topspielern und RF.
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