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Zusammenfassung Nadal – Ruud
Aus Sport-Clip vom 05.06.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 37 Sekunden.
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Grand-Slam-Rekord ausgebaut Nadal setzt sich in Paris zum 14. Mal die Krone auf

  • Rafael Nadal (ATP 5) krönt sich in Paris zum 14. Mal zum French-Open-Champion.
  • Der Spanier setzt sich im Final gegen Casper Ruud (NOR/ATP 8) in 2:18 Stunden mit 6:3, 6:3, 6:0 durch.
  • Damit baut der 36-Jährige seinen Rekord mit den meisten Grand-Slam-Titeln auf 22 Erfolge aus.

Rafael Nadal musste nicht sein bestes Tennis auspacken. Jenes Tennis, mit dem er auf der «roten Asche» in Paris schon zig magische Momente erlebte und sowohl Fans als auch Gegner ungläubig zurückliess.

Natürlich wehrte sich Casper Ruud nach Kräften, doch es genügte nicht, um Nadal auf dem Court Philippe Chatrier auch nur annähernd in Bedrängnis zu bringen. Und so war es nur logisch, dass Nadal nach 2:18 Stunden über den Gewinn seines bereits 14. Coupe des Mousquetaires jubeln durfte.

Mit dem neuerlichen Triumph konnte Nadal nicht nur seinen Status als besten Sandspieler aller Zeiten untermauern, sondern auch den Rekord der meisten Major-Titel ausbauen. Er steht aktuell bei 22 Trophäen, seine ärgsten Rivalen Roger Federer und Novak Djokovic liegen bei je 20 Grand-Slam-Erfolgen.

Turnier Rafael Nadal Roger Federer Novak Djokovic
Australian Open 2 Titel: 2009, 2022 6 Titel: 2004, 2006, 2007, 2010, 2017, 2018 9 Titel: 2008, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2019, 2020, 2021
French Open 14 Titel: 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022 1 Titel: 2009 2 Titel: 2016, 2021
Wimbledon 2 Titel: 2008, 2010 8 Titel: 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2009, 2012, 2017 6 Titel: 2011, 2015, 2018, 2019, 2021
US Open 4 Titel: 2010, 2013, 2017, 2019 5 Titel: 2004, 2005, 2006, 2007, 2008 3 Titel: 2011, 2015, 2018
Gesamt 22 Titel 20 Titel 20 Titel

Kein Glanz-Tennis zum Auftakt

Beide Spieler hatten nervös und fehlerhaft begonnen, Nadal etwas weniger als sein Gegenüber. Zweimal in Folge konnte der Mallorquiner dem 23-Jährigen den Service abnehmen.

Da konnte er sich auch erlauben, einmal bei eigenem Aufschlag nicht auf der Höhe zu sein – nach 48 Minuten und mit Verwerten des ersten Satzballs war der Durchgang mit 6:3 im Trockenen.

Mit Fortdauer der Partie vermochten sich beide Akteure zu steigern. Im 2. Satz schnappte sich Ruud das Break zum 3:1. Nadal schien verwundet, aber wie so häufig in seiner Karriere – und insbesondere in Paris – gelang es ihm, unter Druck eine Schippe draufzulegen. Rund 15 bärenstarke Minuten später führte der «Sandkönig» mit 4:3 und entschied kurz darauf auch den 2. Umgang für sich.

Triumph trotz kaputtem Fuss

Vor dem Turnier hatte nicht viel auf einen weiteren Titel Nadals hingedeutet. Beim Vorbereitungsturnier in Rom scheiterte er schon im Achtelfinal. Die Sorge um seinen lädierten linken Fuss wurde grösser.

Das Müller-Weiss-Syndrom, an dem er seit Jahren immer mehr leidet, sei inzwischen so ausgeprägt, dass es ihm auch im Alltag chronische Schmerzen bereite, räumte Nadal unlängst ein. Vor allem deshalb hatte der Spanier zuletzt mehrmals betont, dass jeder Match sein letzter sein könnte – zumindest in Paris.

SRF zwei, sportlive, 05.06.2022, 15:00 Uhr;

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55 Kommentare

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  • Kommentar von markus huegli  (Markus Hügli)
    Einfältig, m.s. Gerade Nadal musste diverse GS verletzt aufgeben, dazu konnte er bei rund einem dutzend Majors gar nicht antreten. Zudem hatte dieses Jahr keiner eine schwierigere Auslosung als RF am FO. Als 5 zu tief gesetzt musste er schon im Viertelfinale gg die 1 spielen und hatte bis zum Sieg 4 Topten Spieler besiegt.
    1. Antwort von Samira Amgarten  (S Amgarten)
      Danke, dass sie dem SRF sparen helfen, indem sie Buchstaben sparen. Es verhilft ihren Texten leider nicht wirklich zu Verständlichkeit.
  • Kommentar von martin schmid  (martin schmid)
    Da bin ich bei Ihnen Herr Grob. Aber nicht nur die letzten beiden GS mit allen Verletzungen und regelmässigen suspekten Energieschüben,sondern auch zusätzlich 2 GS an den US Open wo er 2 x gewann ohne einen Top 20 Spieler als Gegner gehabt zu haben.
    Das ist alles sehr sehr dubios mit diesem Nadal!
    1. Antwort von Samira Amgarten  (S Amgarten)
      Ja, sehr dubios, gegen Gegner zu gewinnen, die nicht in den top 20 sind. Ich frage mich auch immer, wie das die Nummer 4 wohl macht.
    2. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      Hören Sie doch auf. Nadal hat ganz offenbar eine extreme mentale Stärke. Dass er sich auch medizinisch gut behandeln lässt klar: Aber Sie unterstellen illegale Substanzen und das finde ich völlig unhaltbar. Auch im Tennis gelten Doping Regeln die garantiert kontrolliert werden.
  • Kommentar von Moritz Grob  (Mogro)
    Die letzten zwei GS hat Nadal praktisch geschenkt bekommen. So zu spielen wenn man „verletzt“ ist und diese suspekten Energieschübe gegen Djokovic… alles einbisschen suspekt. Naja besser als Federer wird nie sein.
    1. Antwort von markus huegli  (Markus Hügli)
      Armseeliger Kommentar, ein Schurbler mehr.