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Grand-Slam-Turniere Gutes Omen: Nach Zverev-Matches gewinnt Federer zu 75% den Titel

Noch wurde Roger Federer heuer in Wimbledon nicht richtig gefordert. Der Nächste, der Anlauf dazu nimmt, ist ein alter Bekannter.

Legende: Video Federer: «Würde gerne wieder beide Zverevs schlagen» abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.07.2017.

Das Duell zwischen Roger Federer (ATP 5) und Mischa Zverev (ATP 30) in der 3. Runde von Wimbledon ist auf der Tour erst das 5. zwischen den beiden – eine kleine Zahl, wenn man das Alter der beiden Kontrahenten bedenkt (35 und 30).

In diesem Jahr häufen sich die Begegnungen aber: An der Church Road kommt es bereits zum 3. Duell im Jahr 2017. Auch wenn Federer zuletzt in Halle im Achtelfinal nur dank einem Break 7:6, 6:4 gewann, liegt die Favoritenrolle klar beim Schweizer:

  • Das Head-to-Head spricht eine deutliche Sprache. 4:0 führt Federer.
  • Noch nie konnte der Deutsche einen Satz gewinnen.
  • Nach einem Spiel gegen Mischa Zverev gewann Federer im späteren Turnierverlauf in 3 von 4 Fällen den Titel – ein gutes Omen für Wimbledon.

Während der Schweizer im Rasen-Mekka seinen 19. Grand-Slam-Triumph anstrebt, hat auch Zverev eine besondere Motivation. Schlägt er Federer und übersteht danach eine weitere Runde, könnte es zum Bruder-Duell gegen Alexander (ATP 12) kommen. Ein Wunschszenario für Mama Zverev.

Legende: Video Zverev: «Konnte Federer in Halle ein bisschen ärgern» abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.07.2017.

Grosser Brocken im Weg

«Zverev gegen Zverev bei einem Grand Slam wäre wirklich etwas Aussergewöhnliches», so der ältere Bruder, der aber noch nicht so weit vorausschauen möchte. «Denn Federer in Wimbledon ist eine grosse Aufgabe.»

Ein Bruder-Duell möchte Federer nur zu gerne verhindern: «In Halle schlug ich beide und war damit der 1. Spieler der Geschichte, der beide am gleichen Turnier schlagen konnte. Das würde ich hier gerne wieder machen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.07.2017, 14:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Steff Stemmer (Steff)
    @silvan Habe jahrelang squash nati b, 2 jahre racketlon nati a und tennis interclub gespielt. Verfolge rückschlagssport seit ewig. Habe die höchste leiterausbildung j&s squash und mehrere zusatzmodule von coaching bis trainingslehre absolviert. Denke ich kann mitreden?!
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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
    Zverev oder nicht Zverev spielt hier doch überhaupt keine Rolle. Wenn Federer sein Niveau 2017 mit nach Wimbledon genommen hat, gewinnt er das Turnier. Da können die die Plätze verlangsamen, wie sie wollen. Wer soll ihn denn schlagen, Djokovic?? Dem fehlt im Moment der nötige Biss. Und Nadal wird mit seinen 31 Jahren hier in Wimbledon nicht mehr gewinnen. Sein Tennis ist für diesen Belag nicht gemacht, da kann Onkel Toni reden wie er will. Bilanz der letzten 12 Sätze Federer gegen Nadal: 9 zu 3.
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  • Kommentar von Robert Meier (R. Meier)
    Wenn etwas nervt im Sport, dann sind es diese überflüssigen Orakel-Statistiken. Wenn Mirka am Vortag Kalbsbratwurst mit Bratensauce gegessen hat, hat Federer in 66.667 Prozent der Fälle den zweiten Satz mit 6:1 gewonnen.
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