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Kurz-Zusammenfassung Krejcikova - Sakkari
Aus Sport-Clip vom 10.06.2021.
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Halbfinals der Frauen Krejcikova ringt Sakkari nach 3:18 Stunden nieder

  • Barbora Krejcikova (WTA 33) entscheidet einen denkwürdigen French-Open-Halbfinal gegen Maria Sakkari (WTA 18) für sich und steht in Paris erstmals im Endspiel.
  • Dort trifft die Tschechin auf Anastasia Pawljutschenkowa aus Russland, die Tamara Zidansek (WTA 85) am frühen Nachmittag bezwang.

Die ungesetzte Tschechin Barbora Krejcikova wird am Samstag gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa beim French Open um den Titel spielen. Die 25-Jährige gewinnt den zweiten Halbfinal gegen die Griechin Maria Sakkari mit 7:5, 4:6, 9:7.

Sakkari, die auf dem Weg in die Vorschlussrunde die beiden Vorjahresfinalistinnen Sofia Kenin und Iga Swiatek eliminiert hatte, wird diese Niederlage nicht so schnell vergessen.

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Referee schaut beim Matchball auf den falschen Abdruck
Aus Sport-Clip vom 10.06.2021.
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Der «gestohlene» Matchball

Sie führte in allen 3 Sätzen, nur den 2. konnte sie nach 4:0-Vorsprung mit Ach und Krach gewinnen. Im 3. Umgang führte sie 5:3 und hatte bei eigenem Service einen Matchball.

Krejcikova bewies ein ums andere Mal Moral. Erst beim 5. Matchball konnte sie den Triumph einfahren, dabei schien der Sieg schon einige Minuten zuvor perfekt. Eine Vorhand Sakkaris segelte ins Aus, Krejcikova begann bereits zu jubeln – doch der Referee entschied nach genauerer Betrachtung, dass der Ball nicht out war. Ein Fehlentscheid, wie Hawkeye später offenbarte.

Steiler Aufstieg

Aus der Ruhe liess sich die Weltnummer 33 aber auch davon nicht bringen. Wenig später und nach insgesamt 3:18 Stunden konnte sie die Arme in den Pariser Himmel recken.

Am Samstag kann Krejcikova ihren steilen Aufstieg der letzten Monate mit dem ersten Grand-Slam-Titel im Einzel krönen. Vor dieser Saison war sie vor allem als Doppelspielerin mit 5 Major-Titeln (2 im Doppel, 3 im Mixed) bekannt.

Im Final wartet Pawljutschenkowa

Bereits am frühen Nachmittag hatte sich Pawljutschenkowa das erste Ticket fürs Endspiel erkämpft. Die 29-jährige Russin setzte sich gegen die Slowenin Tamara Zidansek mit 7:5, 6:3 durch.

Pawljutschenkowa antizipierte den Aufschlag Zidanseks hervorragend und durfte sich im gesamten Spiel 6 Breaks gutschreiben lassen. Nach 1:34 Stunden verwertete die favorisierte Russin ihren ersten Matchball.

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Der Matchball von Pawljutschenkowa
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SRF info, 10.06.2021, 15:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Emil Alt  (eal)
    @SRF:
    Warum wird das Hawke-Eye nicht offiziell genutzt, obwohl es ja zur Verfügung steht?
    Das verstehe ich nicht ganz.....
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Ich habe das Spiel nicht bis zum Schluss mitverfolgt. Dieses übertriebene Geschrei und Gehabe nach einem Winner oder Break in Richtung Gegnerin, auch das Gestöhne und die Diskussionen mit dem Schiedsrichter von Sakkari nerven gewaltig, es erinnert an den unbeliebtesten Spieler auf der Tour. Dass man mit seinen Emotionen auch wesentlich respektvoller umgehen kann zeigte Krejcikova.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Hoppla. Auf diese Finalpaarung hat wohl kaum jemand gewettet. Ein neues Duell, das Spannung verspricht. Sakkari müsste dieses Match allerdings gewinnen und Zidansek war bei weitem nicht mehr so offensiv unterwegs, wie eine Runde zuvor. Weshalb weiss wohl nur sie. Sehe die Tschechin leicht favorisiert, sie spielt mit mehr Variation. Allerdings ist der Service der Russin sehr gut, dürfte somit ein Duell auf Augenhöhe geben. Eine dicke Überraschung. Go ladies!