Hewitt scheitert an Becker - Djokovic beseitigt letzte Zweifel

Leyton Hewitt ist in der 2. Runde der Australian Open ausgeschieden. Der Rekordteilnehmer von Melbourne gab gegen den Deutschen Benjamin Becker eine 2:0-Satzführung preis. Novak Djokovic ist derweil mit einem lockeren Dreisatz-Sieg gegen Andrej Kuznetsow in die dritte Runde eingezogen.

Lleyton Hewitt in Aktion.

Bildlegende: Trotz 2:0-Satzführung Lleyton Hewitt scheitert in Melbourne in der 2. Runde. Keystone

Für Lleyton Hewitt (ATP 87) hat seine 19. und wohl letzte Teilnahme an den Australian Open mit einer Enttäuschung geendet. Der australische Publikumsliebling unterlag in seinem Zweitrunden-Match gegen Benjamin Becker (ATP 41) mit 6:2, 6:1, 3:6, 4:6 und 2:6.

Nach 60 Minuten deutete in der Rod Laver Arena noch wenig auf ein Ausscheiden Hewitts hin. Becker, der zuvor noch nie einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatte, zeigte vor dem euphorisierten Publikum aber das Match seines Lebens und verwertete nach gut 3 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball.

Auch Monfils muss Segel streichen

Ebenfalls in der 2. Runde hängengeblieben ist Gaël Monfils (ATP 19). Der Franzose musste sich dem Polen Jerzy Janowicz (ATP 44) mit 4:6, 6:1, 7:6 (7:3), 3:6 und 3:6 geschlagen geben. Bereits in seinem Auftaktspiel stand Monfils am Rande einer Niederlage, schaffte gegen seinen Landsmann Lucas Pouille nach 0:2-Satzrückstand aber noch die Wende.

Djokovic ohne Probleme

Keine Schwierigkeiten bekundete Novak Djokovic bei seinem 2. Auftritt in Melbourne. Gegen den Russen Andrej Kuznetsow (ATP 88) holte sich der Weltranglisten-Erste die ersten 9 Games und siegte in nur 84 Minuten deutlich mit 6:0, 6:1, 6:4. In der 3. Runde bekommt es der Serbe nun mit dem Spanier Fernando Verdasco zu tun.

Auch Nishikori und Ferrer weiter

Ebenfalls für die 3. Runde qualifizierte sich Kei Nishikori (ATP 5). Der Japaner bekundete gegen den Kroaten Ivan Dodig allerdings weit mehr Mühe als Djokovic. Nishikori, Finalist der letzten US Open, setzte sich mit 4:6, 7:5, 6:2, 7:6 durch.

Mit David Ferrer (ATP 10) hat ein weiterer Top-10-Spieler die Sechzehntelfinals erreicht. Der Spanier, der bereits zum Auftakt gegen Thomaz Bellucci den Startsatz abgegeben hatte, geriet auch gegen den Ukrainer Sergey Stachowski zuerst in Rücklage, ehe er die Partie mit 5:7, 6:3, 6:4 und 6:2 doch noch souverän für sich entschied.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 22.01.2015, 6:00 Uhr

Resultate