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Laver Cup hält an Datum fest Verschiebung der French Open sorgt für rote Köpfe

Die Art der Kommunikation von Roland Garros sowie der neue Termin an sich kommen nicht bei allen Tennisspielern gut an.

Naomi Osaka.
Legende: Zeigte sich nach der Bekanntgabe überrascht Naomi Osaka. imago images

Die Ankündigung des französischen Tennisverbands, die French Open aufgrund der weltweiten Corona-Krise um vier Monate zu verschieben, hat in den sozialen Medien für Aufruhr gesorgt.

Dies aus zwei Gründen: Zum Einen kritisierten zahlreiche Spielerinnen und Spieler, dass sie vor dem Entscheid nicht kontaktiert wurden. So schrieb etwa Vasek Pospisil: «Keine Kommunikation mit den Spielern oder der ATP. Wir haben nichts zu sagen in unserem Sport», so der Kanadier entnervt.

Auch Diego Schwartzman oder etwa Sorana Cirstea beklagten sich, dass sie die Nachrichten wieder über Twitter erfahren mussten. Die ehemalige Weltnummer 1 Naomi Osaka meinte lediglich: «Entschuldigung?»

Zum Anderen sorgte auch das neue Datum für viele Fragen. Wenn die French Open neu am 20. September beginnen, tangiert dies Stand jetzt einige weitere Turniere und Wettbewerbe.

US Open prüfen Verlegung

Das Finalwochenende der US Open steigt am 13. September, also eine Woche vor dem geplanten Start der French Open (Qualifikation in Paris ausgeklammert). Dies würde eine sehr schnelle Umstellung von Hart- auf Sandplatz erfordern. Zudem fallen so Vorbereitungsturniere auf der «Terre battue» weg.

Dies sind beispiellose Zeiten und wir überprüfen alle unsere Optionen. Einschliesslich der Möglichkeit, das Turnier auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.
Autor: Organisatoren der US Open

Die Organisatoren der US Open prüfen demnach ebenfalls eine Verlegung des Turniers. «Dies sind beispiellose Zeiten und wir überprüfen alle unsere Optionen. Einschliesslich der Möglichkeit, das Turnier auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen», teilten die Veranstalter in New York mit.

Die Macher der US Open versicherten, sie würden bei ihrer Beschlussfindung die anderen Grand-Slam-Turniere, die WTA und ATP sowie alle anderen Beteiligten auf der Tennistour einbeziehen.

Laver Cup hält an Termin fest

Vom 25. bis 27. September ist ausserdem der von Roger Federer mitorganisierte Laver Cup in Boston geplant. Eine Verlegung des Events kommt für die Organisatoren zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage.

«Wir möchten unsere Fans, Mitarbeiter, Sponsoren und die grossartige Stadt Boston wissen lassen, dass wir den Laver Cup 2020 wie derzeit geplant durchführen wollen», hiess es in einer Mitteilung.

Video
Aus dem Archiv: Europa gewinnt Laver Cup zum 3. Mal
Aus Sport-Clip vom 22.09.2019.
abspielen

Radio SRF 4 News; 11.3.2020; 5:30 Uhr; sas/sta/Agenturen

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Ich glaube nicht, dass man alles auf den Herbst schieben kann. Da gibts dann zu viele Überschneidungen und Erholung muss ja auch sein. ich sehe nur eine Chance um das Ganze noch zu retten, wenn man eine Herdenimmunität erreichen würde, oder natürlich einen Wirkstoff haben.
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    1. Antwort von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
      Herdenimmunität lässt sich nicht einfach so "erreichen", falls überhaupt. Und einen Impfstoff gibts wohl etwa in einem jahr...
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Weltweite Coronavirus-Epidemie/Katastrophe - ausser der logischen Anpassung an die notwendigen Massnahmen - SPORT, sportliche Ereignisse, etc, keine Priorität vorläufig! Menschen sollen zu Hause bleiben!
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  • Kommentar von Bruno Polli  (Pittbull)
    Denke da hat der Französische Tennisverband ein Eigentor geschossen. Weder ATP noch WTA oder ITF (welcher eigentlich die 4 Grand Slams betreut) wurden kontaktiert. Eine Woche nach dem US Open, Konkurrenz zu anderen Turnieren sowie Laver Cup und ohne Flutlicht (ausser dem überdachten Center Court) wird das zu dem Zeitpunkt nicht durchzuführen sein. Die Opposition der Spieler ist ja schon vorhanden.
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