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Grand-Slam-Turniere Masarova greift nach ihrer 2. Grand-Slam-Trophäe

Rebeka Masarova hat am frühen Samstagmorgen die Chance auf ihren 2. Grand-Slam-Titel bei den Juniorinnen nach den French Open 2016. Die 17-jährige Baslerin kämpfte sich in Melbourne dank einem 3-Satz-Erfolg ins Endspiel.

  • Rebeka Masarova steht im Halbfinal 2 Punkte vor dem Aus
  • Doch die Weltnummer 313 dreht den Spiess noch um – zum 4:6, 7:6 (7:4), 6:0
  • Nun wartet die erst 14-jährige Marta Kostjuk aus der Ukraine

Rebeka Masarova musste in der Vorschlussrunde der Australian Open im 5. Match ihren ersten Satz abgeben. Sie kassierte aber nicht ihre erste Niederlage – und dies hat die erst 17-Jährige ihrem ausgeprägten Kampfgeist zu verdanken.

So riss die im Juniorinnentableau an Nummer 1 gesetzte Baslerin gegen Bianca Vanessa Andreescu den 2. Satz in extremis an sich. Obschon sie mit Break 5:6 im Hintertreffen gelegen hatte, rettete sie sich ins Tiebreak und konnte auch dieses aus der Rücklage heraus mit 7:5 für sich entscheiden.

Legende: Video Zur Finalgegnerin: «Sie ist beeindruckend, geht auf alle Bälle» abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.01.2017.

Letzter Satz ein Schaulaufen

Damit war der Widerstand ihrer Gegnerin, die in der Weltrangliste an Position 294 einen Vorsprung von 19 Rängen hat, gebrochen. Die kanadische 16-Jährige musste sich nach 2:01 Stunden mit 6:4, 6:7, 0:6 beugen. Im letzten Jahr war die Schweizerin noch an der Halbfinal-Hürde gescheitert.

Im Endspiel kommt es nun zum Duell mit der erst 14-jährigen Marta Kostjuk. Die Ukrainerin verdiente sich die Final-Qualifikation dank einem 6:1, 7:5 über Jelena Rybakina (Russ).

Auf dem Weg ins Endspiel gab es auch Tücken

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 27.01.2017 07:33 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Herzliche Gratulation. Die ersten 2 Sätze waren hart umkämpft und eine Niederlage jederzeit möglich. Dann ließ Masarova nichts mehr anbrennen und zeigte ihre mentale Stärke. Die laut Papierform härteste Gegnerin ist besiegt.Tschechisch-spanische Gene, ein Kämpferherz und gute Trainingsbedingungen in der Schweiz. Wie bei Bencic darf man hoffen. Jetzt kommt es darauf an, dieses junge Talent nicht zu früh zu verbraten und ihm ein gutes Team zu wünschen.
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