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Grand-Slam-Turniere Mit diesen 4 «Waffen» packt Federer Djokovic

Roger Federer ist im Australian-Open-Halbfinal gegen Novak Djokovic Aussenseiter. Aber: Mit diesen 4 «Waffen» kann der Schweizer gegen die Weltnummer 1 reüssieren.

Legende: Video Vorschau auf Halbfinal Federer - Djokovic abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.
Aus sportaktuell vom 27.01.2016.

Für viele ist das Duell Federer gegen Djokovic (am Donnerstag ab 9:30 Uhr live auf SRF zwei) das vorgezogene Endspiel. Die Chancen stehen gut, dass der Sieger dieser Partie am Sonntag auch den Pokal in die Höhe stemmen wird.

Zuletzt hatte Federer gegen Djokovic einen schweren Stand. Er verlor die beiden letzten Grand-Slam-Finals sowie das Endspiel der World Tour Finals. Immerhin: In Halbfinal-Duellen gegen den Serben hat Federer die Nase mit 11:10 knapp vorne. Doch wie kann er Djokovic diesmal beikommen? Wir nennen 4 Puzzleteile:

1. Der Aufschlag

Federer hat im bisherigen Turnierverlauf ausgezeichnet aufgeschlagen. 60 Asse hat der Basler nach 5 Partien bereits auf dem Konto, gegen Alexandr Dolgopolow war er 25 (!) Mal mit dem Aufschlag erfolgreich.

Es ist klar: Um gegen den besten Returnspieler der Welt reüssieren zu können, muss sich der Schweizer auf seinen Service verlassen können. Ob es wieder Asse regnen wird? Hier als Einstimmung eine Auswahl von Federers Assen aus den ersten 5 Spielen:

Legende: Video Federer-Asse im Schnelldurchlauf abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.01.2016.

2. Die Zauberschläge

Wenn einer sein Racket in einen Zauberstab verwandeln kann, dann Federer. Immer wieder begeistert der 34-Jährige mit spektakulären Punkten, beliebt ist sein Gewinnschlag durch die Beine hindurch. Auch Djokovic hat mit dem «Tweener» schon unliebsame Bekanntschaft gemacht:

Legende: Video 5 schöne Tweener von Roger Federer abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.01.2016.

3. Der Coach

Für Ivan Ljubicic kommt es im Halbfinal zum ersten Duell als Federer-Coach gegen Djokovic. Der Kroate könnte das Zünglein an der Waage spielen.

Djokovic, selbst gut mit dem ehemaligen Top-5-Spieler befreundet, zeigte sich etwas irritiert von der Zusammenarbeit zwischen Federer und Ljubicic. Auch wenn es zwischen den Weltnummern 1 und 3 keinerlei Geheimnisse mehr gibt: Der neue Trainer könnte Federer den einen oder anderen wertvollen Impuls geben.

Legende: Video Federer über die Zusammenarbeit mit Ljubicic abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.01.2016.

4. Die Zuschauer

Es gibt kaum einen Tennisfan, der Federer nicht den 18. Grand-Slam-Titel wünschen würde. Für viele ist die Frage nicht ob, sondern wann es passieren wird. In Wimbledon und bei den US Open war der Schweizer zuletzt nahe dran, bis über die Ziellinie hat es ihm aber nicht gereicht.

Auf die Unterstützung des Publikums kann sich Federer immer verlassen. Das wird auch in der Rod Laver Arena nicht anders sein. Auch wenn Djokovic fünffacher Australian-Open-Sieger ist: Die Zuschauer werden versuchen, Federer zum Exploit zu peitschen.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den Australian Open.

46 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller, 9443 Widnau
    Leider nicht geglückt für RF. Wäre zu schön gewesen, Joker zu schlagen. Doch der 1.+2. Satz hätte für RF nicht sein müssen. Weshalb solche Blackouts immer wieder im 1/2 Final oder Final die letzten Jahre ??? Die Turniere hindurch spielt RF so extrem stark und fehlerfrei, doch dann passierts - wenn es wirklich draufankommt ! Kopfsache ?!
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  • Kommentar von TSCHERRY Francis martin, Agarn
    Novak djokovic darf nicht mehr auf Federer im Halbfinale sonst kommt TSCHERRY Francis Martin und spielt selbst den Tennismatch gegen djokovic
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  • Kommentar von H. Lins, Konstanz
    Sollten beide in Normalform spielen, ist Federer chancenlos. Er braucht heute ein Tenniswunder. Die GS-Bilanz der beiden lautet D:F=8:6. Von den letzten neun GS-Spielen (2010-2015) hat Federer zwei u. von den letzten fünf GS-Spielen (2012-2015) eins gewonnen. Wenn Federer den Startsatz verlor, verlor er IMMER. Das verdeutlicht, dass er mental nicht so stark ist wie Djokovic, der selbst nach Satzrückstand (1:2 in US 2010; 0:2 in US 2011) noch gewann. Es sieht nicht wirklich gut aus für Federer.
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