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Grand-Slam-Turniere Murray und Del Potro müssen für Paris passen

Andy Murray verpasst die am Sonntag beginnenden French Open. Der Weltranglisten-Zweite leidet an Rückenbeschwerden. Ebenfalls nicht spielen wird Juan Martin Del Potro.

Andy Murray wird nicht Paris antreten können.
Legende: Der Rücken zwickt Andy Murray wird nicht Paris antreten können. Keystone

Letzte Woche in Rom hatte Andy Murray (26) in der 2. Runde gegen Marcel Granollers vor dem 3. Satz aufgeben müssen und danach angekündigt, es sehe nicht gut aus für Paris. Am Dienstagabend musste der Olympiasieger seine Teilnahme nun absagen. Damit verpasst Murray erstmals seit Wimbledon 2007 ein Grand-Slam-Turnier.

«Das war ein sehr schwieriger Entscheid. Aber nach Konsultation mit den Ärzten hat sich ergeben, dass ich nicht in der Lage bin zu spielen», erklärte der Schotte.

Wann er auf die Tour zurückkehren wird, sagte Murray nicht. Doch es ist nicht mit einem längeren Ausfall zu rechnen.

Federer droht ein Nadal-Halbfinal

Auch auf die Auslosung beim French Open hat das Forfait von Murray Einfluss. Roger Federer wird nun als Nummer 2 gesetzt sein. Nicht unbedingt ein Vorteil: Denn nun droht ihm, in die gleiche Tableauhälfte gelost zu werden wie der siebenfache French-Open-Sieger Rafael Nadal (Sp).

Auch Del Potro fehlt in Paris

Nach der Absage von Murray musste das Pariser OK auch den Verzicht von Juan Martin Del Potro zur Kenntnis nehmen. Der Argentinier (ATP 7) verzichtet wegen einer hartnäckigen Viruserkrankung und Atemproblemen. «Es ist eine grosse Enttäuschung für mich, dass ich ausgerechnet bei diesem Turnier fehle», so Del Potro.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Roger King, Basel
    Man darf auch nicht vergessen das Federer ja bereits am Ende des letzten Jahres klar gemacht hat das er in diesem Jahr nicht trainiere um möglichst viele Turniere zu gewinnen, sondern um sein Tennis wieder variantenreicher und technisch stärker zu machen. Aber es gibt immer wieder diese Kritiker die es nicht verstehen und meinen Federer sei wie eine Maschine die per Knopfdruck Turniere gewinnen kann. Ich bin mir sicher das Roger die nächsten Jahre noch manche grosse Erfolge feiern kann.
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Wusste nichts von dieser Aussage. Dann macht die 7 Wochen-Pause Sinn und auch der harzige Beginn nach der Auszeit. Ein Adaptieren Federers scheint mir dringend notwendig zu sein, Nadal ist stärker denn je, Djokovic ist immer noch unangefochten an der Spitze, Murray hat die Erfolge des letzten Jahres, die ihn stützen, Berdych überzeugt immer wieder, Tsonga fehlt eigentlich nur ein Grand Slam Titel und dann könnte auch er "durchstarten u.sw.
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  • Kommentar von Sämi, Frohnleichreich
    Ich traue Federer ebenfalls viel zu. Bis jetzt stimmte seine Form noch nicht, doch in Rom hat er schon mal seine Stärke wieder angedeutet. Der Halbfinal ist sicher im Bereich des möglich, sollte Nadal patzen wäre gar der Turniersieg möglich. Let's go Federer. @Kritiker: schreibt Federer bis an sein Karriereende nicht ab!
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  • Kommentar von Roger King, Basel
    Und auch wenn Federer im Halbfinal auf Nadal treffen sollte, wäre ich optimistisch das er ihn besiegen würde. Man hat auch in Rom gesehen wie Federer immer besser ins Spiel fand und den Spanier sogar zu null breakte. Ich denke in einem best of five Match hat Federer gute Chancen den Nadal zu besiegen. Ich kann mir gut vorstellen das er der Fench Open Champion 2013 wird. Immer wenn niemand mit ihm rechnet wird er brandgefährlich.
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