Zum Inhalt springen

Grand-Slam-Turniere Murray verpflichtet Mauresmo

Die ehemalige Nummer 1 im Frauen-Tennis, Amélie Mauresmo, wird künftig Andy Murray trainieren. Die Details der Zusammenarbeit sind noch nicht bekannt.

Amélie Mauresmo in der Tennisbox.
Legende: Amélie Mauresmo Ihre Ratschläge von der Box aus gelten künftig Andy Murray. Reuters

«Amélie habe ich immer bewundert, und ich habe zu ihr aufgesehen», teilte Andy Murray bei der Bekanntgabe der neuen Partnerschaft mit. Über die Zusammenarbeit steht erst fest, dass Mauresmo ihre Arbeit am Montag mit dem Beginn der Rasen-Saison aufnimmt. Als Coach von Landsmann Michael Llodra hat die 34-jährige Französin bereits Erfahrungen im Männer-Zirkus gesammelt.

Murray hatte sich im März von Ivan Lendl getrennt. Die Zusammenarbeit war höchst erfolgreich, sie bescherte ihm 2013 den Triumph in Wimbledon.

Es war eine Frage der Zeit

Als das Gerücht, dass Murray bald von einer Frau trainiert werden könnte, dieser Tage an den French Open die Runde machte, wurde auch Martina Navratilova zitiert. «Es wäre grossartig, wenn eine Frau einen Mann ganz an der Spitze coachen würde. Es gab bisher noch keine Frau von ausserhalb des Umfeldes in dieser Position», sagte das Tennis-Idol der BBC.

Für sie war dieses Novum nur eine Frage der Zeit. «Denn der Ball kennt dein Geschlecht nicht», philosophierte Navratilova.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Teilen Sie Ihre Meinung... anwählen um einen Kommentar zu schreiben

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette verfügbar sind noch 500 Zeichen

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von jean passant, thun
    Die sexuelle Orientierung einer Person darf kein Kriterium darstellen. Mauresmo ist aber nicht gerade eine geschickte Wahl, wenn es um das Image eines Sportlers geht. Während ihrer gesamten Karriere tauchten immer wieder Gerüchte auf, dass sie unerlaubt Steroide verwendet habe. Von SRF wird natürlich eine objektive Betrachtung erwartet, aber die aktuelle Politik geht dahin das Thema vollkommen zu tabuisieren. Ein kurzer Hinweis zur Diskussion wäre angebracht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Valentin Vieliq, Wald
    Ein Versuch ist das allemal wert. Mauresmo wurde ja nicht wegen ihrer sexuellen Ausrichtung (Homsexuell) verpflichtet. Mal schauen, was eine Frau für Intuitionen einbringen kann. Ich bin mir absolut sicher, mehr als Becker bei Djokovic. Der arrogante pausbäckige Deutsche ist wohl die grösste Fehlbesetzung im Herren Tennis. Dafür haben wir bei SRF die beiden besten Kommentatoren: Danke Heinz und Stefan!! Immer auf Ballhöhe, mit vielen Anekdoten gespickt, kann den Beiden stundenlang zuhören.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Roland P., Chur
      was genau hat die "sexuelle ausrichtung" wie sie, herr vieliq, es so schön nennen, und auch noch präzisieren müssen, mit dieser ganzen geschichte zu tun????
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von A. Mueller, Basel
      "Was eine Frau für INTUITION einbringt?" Und dann zücken Sie auch noch die Deutschenfeindlichkeitskarte! Ich könnte echt kotzen, wenn ich solche chauvinistische Comments lesen muss. Schon mal aufgefallen, dass Mauresmo und Becker einfach eine geniale Könner ihrer Zunft waren, und Murray und Djoker einfach FACHLICH weiterbringen!? Sch*** drauf ob die Machos, Frauen oder grün-blau gestreifte Marsmenschen sind!!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Heiko L., Konstanz
      so wie herr vieliq über boris becker spricht zeigt mir, dass er keine ahnung vom tennis hat. becker hat sich alles hart erarbeitet, er hatte nicht das talent eines stich oder federer. unter becker hat djokovic seine schläge am netz spürbar verbessert u. wird sie noch weiter verbessern. in paris gegen nadal zu gewinnen ist schwer, aber mit becker wird er es schaffen! da wo becker stand u. steht, wird herr vieliq nie hinkommen. sorry, dass herr vieliq es nicht so weit gebracht hat.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen