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Grand-Slam-Turniere Nadal nach Steigerungslauf im Halbfinal - nun gegen Murray

Rafael Nadal hat bei den French Open einmal mehr die Halbfinals erreicht. Der Weltranglisten-Erste setzte sich gegen David Ferrer nach verlorenem Startsatz klar durch. Im Kampf um den Finaleinzug wartet nun Andy Murray, der gegen Gael Monfils über 5 Sätze gehen musste.

David Ferrer (Sp) durfte sich in der Finalreprise von 2013 gegen Rafael Nadal nach 49 Minuten und dem gewonnenen Startsatz berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Doch dann drehte der 8-fache French-Open-Champion auf, lief zur Hochform auf und liess Ferrer keine Chance mehr.

Nach 2:34 Stunden stand der 4:6, 6:4, 6:0 und 6:1-Sieg des Mallorquiners fest. Nadal schraubte seine Bilanz bei Roland Garros somit auf 64:1 Siege. «Das war nicht einfach heute. David gehört zu den besten Spielern der Welt, ich musste mich steigern, um am Ende zu gewinnen», sagte der 28-Jährige.

10 Games in Folge

Nach Nadals Break zum 3:1 im 2. Satz war der Widerstand von Ferrer gebrochen. Beim Stand von 5:4 reihte Nadal 10 Games aneinander und führte so die Entscheidung in einem schliesslich einseitigen Viertelfinal herbei. Zwar keimte bei Ferrer nach dem Servicedurchbruch zum 1:3 im 4. Satz nochmals leise Hoffnung auf, doch Nadal antwortete mit 3 Spielgewinnen in Folge.

Murray in Bedrängnis

Andy Murray steuerte gegen Lokalmatador Gael Monfils einem klaren Dreisatz-Sieg entgegen, musste dann aber doch zum 2. Mal an den diesjährigen French Open über die volle Distanz gehen. Die ersten beiden Sätze gingen mit 6:4 und 6:1 an den Schotten, ehe sich Monfils in eindrücklicher Manier zurückmeldete.

Monfils mit 7 Punkten im letzten Umgang

Der 28-Jährige entschied die folgenden Durchgänge mit 6:4 und 6:1 für sich und schien alle Vorteile auf seiner Seite zu haben. Doch im 5. Satz ging bei ihm gar nichts mehr. Monfils holte kein einziges Game und gewann im gesamten Umgang nur gerade 7 Punkte. Nach 3:15 Stunden verwertete Murray seinen 2. Matchball zum 6:4, 6:1, 4:6, 1:6 und 6:0-Sieg.

Murray, der nach 2011 zum 2. Mal in den Halbfinals in Paris steht, trifft nun auf Nadal.

32 Kommentare

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  • Kommentar von R.Z, Diessenhofen
    Was das Head-to-Head betrifft. Würde man Die Sandspiele mal weglassen ( da ist Nadal der Beste), steht es 10:8 für Nadal. Federer ist auf Rasen und in der Halle vorne, daher auch noch kein Worldfinals Sieg von Nadal. Und wie Rasen und die Hartplätze in den letzten Jahren verlangsamt wurden um attraktiveres Tennis zu sehen, ist Nadal sehr, sehr entgegengekommen. Das Nadal mit schnellen Belägen Mühe hat weiss ja jeder. Daher die Frage noch dem besseren finde ich eh doof, beide sind Saugut.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Um die Diskussion abzurunden würde ich die Situation so schildern, Rafa und Djoker dominieren die Szene, Murray kehrt zurück, es gibt diverse Junge die Nachdrängen und RF versucht sich irgendwie im Geschäft zu halten. Wimbledon könnte für ihn zum Wendepunkt werden. Wenn er wieder untergeht wie 2013, stellt sich schon die Frage, ob's weitergeht. Sein Ziel wird whs. der VF sein, mehr liegt im Normalfall nicht mehr drin, das wäre nicht schlecht, aber reicht das für den Ex-Champ wirklich aus?
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    1. Antwort von Amateur, Aarau
      Sie wollen die "Diskussion abrunden"? Mit welchen atemberaubenden Erkenntnissen denn? Dass Nole und Rafa dominieren, Murray zurückkommt, diverse junge Spieler nach vorne drängen und RF weiterhin vorne mitspielen will, haben wir auch schon gemerkt. - Die meisten Fans werden sich einfach freuen, wenn der "Ex-Champ" (!) Ende Jahr mit +33 in London dabei ist. (Dort hätte Rafa noch ein paar Siege nachzuholen.) Ihre Giftpfeilchen finde ich so unnötig wie die Kommentare von H.I. aus B.
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    2. Antwort von Ramón Criado, Männedorf
      Genau, stimme ich voll zu! Für Nadal wird's schwieriger die Rekorde von Federer mitzuhalten, oder sogar zu übertreffen. Ich bezweifle es aber, dass es ihm gelingt. Djokovic, Murray haben auch ein Wort mitzureden.
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    3. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Zuerst mit völlig unbedachten, abstrusen Behauptungen anecken und dann auch noch "die Diskussion abrunden" wollen? Naja, viel Stil hat das nicht... schade.
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    4. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Lieber Herr Bolder ich kann ihnen nur beipflichten. Herr Passant will nur provozieren und das nicht das erste Mal.
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  • Kommentar von Tomgajl, Altstätten
    Federer und Nadal würde ich auf eine Ebene stellen. Man kann die beiden Champions kaum vergleichen, da ihre Spielweisen sehr unterschiedlich sind. Dass Federer mühe gegen Nadal bekundet, sollte relativiert werden. Jeder Champion bekommt seinen Bezwinger, das zeigt die Vergangenheit zu Genüge. Hat Nadal ihn vielleicht in Djokovic und Djokovic in Wawrinka gefunden? Wird sich zeigen.
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    1. Antwort von Ramón Criado, Männedorf
      Genau, stimme ich voll zu!
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