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Grand-Slam-Turniere Nadal und Anderson korrigieren Fehlstarts

Rafael Nadal steht zum 4. Mal im Final der US Open. Dort trifft der Spanier auf Überraschungsmann Kevin Anderson.

  • Rafael Nadal (ATP 1) setzte sich gegen Juan Martin Del Potro (ATP 28) mit 4:6, 6:0, 6:3, 6:2 durch.
  • Kevin Anderson (ATP 32) schlug Pablo Carreño Busta (ATP 19) 4:6, 7:5, 6:3, 6:4.
  • Nadal steht zum 23. Mal in einem Grand-Slam-Final, für Anderson ist es eine Premiere.

Del Potro begann die Partie, wie er es sich erhofft hatte. Mit dem Rückenwind des Sieges gegen Roger Federer überzeugte er mit guter Länge in seinen Grundschlägen und sicherte sich den 1. Satz dank eines Breaks.

Legende: Video Ultraschneller Nadal zaubert gegen Del Potro abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Vom 09.09.2017.

Nadal mit «Bagel»

Doch Nadal stachelte dies nur an. Der Mallorquiner steigerte sich markant und liess seinem Gegner in den folgenden 40 Minuten nicht den Hauch einer Chance. Gleich 9 Games in Folge sicherte sich Nadal in dieser Phase bis zum 3:0 im 3. Satz.

Angefeuert vom fanatischen argentinischen Publikum fand der «Turm von Tandil» danach wieder besser in die Partie. Gegen einen entfesselten Nadal war der Argentinier allerdings chancenlos.

Aufschlagstarker Anderson

Im Final von New York trifft Nadal am Sonntag auf Anderson. Der Südafrikaner gewann seinen Halbfinal gegen Carreño Busta ebenfalls in 4 Sätzen, ebenfalls nachdem er den ersten Durchgang abgegeben hatte. Vor allem mit dem Aufschlag diktierte Anderson das Spiel gegen den Spanier.

Nachdem er im 5. Game des 2. Satzes sein zweites Break kassiert hatte, gab er seinen Aufschlag nicht mehr ab und gewann verdient. Andersons Einzug hat durchaus historischen Charakter:

  • Er ist der erste Südafrikaner seit 52 Jahren, der wieder einen US-Open-Final erreichte.
  • Der Weltranglisten-32. ist der am schlechtesten platzierte Endspielteilnehmer im «Big Apple» seit Einführung der Computer-Rangliste 1973.

Für Anderson ist es mit 31 Jahren der grösste Erfolg seiner Karriere – für Nadal bereits der 23. Einzug in einen Grand-Slam-Final.

Legende: Video Anderson - Carreño Busta: Die Live-Highlights abspielen. Laufzeit 0:39 Minuten.
Vom 09.09.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.09.17, 22:00 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Dan Huber (danu)
    Unglaublich diese despektierlichen Kommentare zu Nadals Leistung. Solange Federer im Turnier war spielte es keine Rolle dass zahlreiche Top Spieler verletzt sind, da wurde Federer natuerlich in den Himmel geschrieben.
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    1. Antwort von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
      Hmm, denken sie nicht auch,es ist, weil peRFect Legend einen bissel anderen... Status(?)... geniesst als andere Spieler?
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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    die fakten: delpo hat nur im 1.satz das niveau gespielt wie gegen federer.ab dem 2.satz war er 2 klassen schlechter als gegen federer.einfaches spiel für rafa. sehr bedenklich: rafa muss bis ins halbfinale keinen top 50 spieler bespielen und halbfinal und final keinen top 20 spieler. war bis runde 4 auf schrecklichem niveau gegen diese spieler. hatte schön zeit sein selbsvertrauen zu erlangen bis ins halbfinale. gegen zahlreiche gesetzte wäre er in den ersten runden raus GS titel so gültig?..
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    1. Antwort von Carlos Olgiati (C.O.)
      Die ATP-Platzierungen von Nadals Gegnern (bis und mit Viertelfinal): 85, 121, 59, 64, 53 Die ATP-Platzierungen von Federers Gegnern (bis und mit Viertelfinal): 70, 101, 35, 37, 28 Sie haben schon recht, Nadal hatte die "schwächeren" Gegner, aber Federer hatte es jetzt also auch nicht viel schwieriger. In Nadals Tableau-Viertel waren Goffin, Dimitrov, Monfils und Berdych. Weder die Turnierveranstalter noch Nadal sind schuld daran, dass diese alle früh ausgeschieden sind.
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    2. Antwort von Carlos Olgiati (C.O.)
      Sie haben schon recht, Nadal hatte die "schwächeren" Gegner, aber Federer hatte es jetzt also auch nicht viel schwieriger. In Nadals Tableau-Viertel waren Goffin, Dimitrov, Monfils und Berdych. Weder die Turnierveranstalter noch Nadal sind schuld daran, dass diese alle früh ausgeschieden sind. Wieso heisst es "Nadal spielte bis Runde 4 auf schrecklichem Niveau", aber wenn Federer die ersten beiden Matches über 5 Sätze muss, dann sagt keiner was.
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    3. Antwort von Carlos Olgiati (C.O.)
      Sie haben schon recht, Nadal hatte die "schwächeren" Gegner, aber Federer hatte es jetzt also auch nicht viel schwieriger. In Nadals Tableau-Viertel waren Goffin, Dimitrov, Monfils und Berdych. Weder die Turnierveranstalter noch Nadal sind schuld daran, dass diese alle früh ausgeschieden sind. Wieso heisst es "Nadal spielte bis Runde 4 auf schrecklichem Niveau", aber wenn Federer die ersten beiden Matches über 5 Sätze muss, dann sagt keiner was.
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Uooh,Aah... sagen sie mal, ist hoffentlich nicht das was ich grade denke,oder? Schliesslich ist US Open kein Zoo sondern eine 25-Millionen-Preisgeld-Veranstaltung... Und, noch was: Das Insekt darf ausnahmsweise zerdrückt werden, weil es sonst nimmer einzufangen gewesen wäre wohl. RIP:-)
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