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Grand-Slam-Turniere Rätselraten um Murrays Verletzung

Andy Murray wollte nach der überraschenden Fünfsatz-Niederlage gegen Sam Querrey nicht offenlegen, wie schlimm es um seine Hüfte wirklich steht.

Andy Murray.
Legende: Wollte nicht ins Detail gehen Andy Murray. Getty Images

Gegen Ende des Matches gegen Sam Querrey hinkte Andy Murray nicht nur zwischen, sondern auch während der Ballwechsel. Es war klar zu erkennen, dass der Titelverteidiger sich nicht wie gewünscht bewegen konnte. Immer wieder verlor er die Balance und bekundete insbesondere auf der Rückhandseite grosse Schwierigkeiten.

Ich hätte heute auch in drei Sätzen gewinnen können.
Autor: Andy Murray

Den zahlreichen Fragen nach der Art und der Schwere der Beeinträchtigung wich Murray aus. Zu Protokoll gab er Folgendes:

  • «Die Hüfte hat schon das ganze Turnier über etwas geschmerzt, aber ich habe bis zum Ende alles gegeben. Darauf bin ich stolz.»
  • «Die Verletzung hat mich während einem Grossteil meiner Karriere begleitet. Jetzt wo ich älter werde, ist es schwieriger, damit umzugehen.»
  • «Ich wusste, dass es nicht schlimmer werden würde, wenn ich spiele. Deshalb habe ich alles versucht, um doch noch einen Weg zu finden.»
Legende: Video «Angeschlagener Murray gibt alles – und verliert Punkt trotzdem» abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 12.07.2017.

Auch wenn die beiden letzten Sätze (1:6, 1:6) eine andere Sprache sprechen, stellte Murray klar, nicht meilenweit vom Sieg entfernt gewesen zu sein. «Ich hätte heute auch in drei Sätzen gewinnen können. Das Ende war dann ein Kampf, aber ich hätte um ein Haar einen Grand-Slam-Halbfinal erreicht», so der 30-Jährige.

Lagebesprechung mit dem Team

Wie es nun weitergehen wird, weiss Murray noch nicht. Er werde sich bereits am Donnerstag mit seinem Team treffen, um die weiteren Schritte zu besprechen. «Es gilt, keine Zeit zu verlieren», so die (Noch-)Weltnummer 1. Medizinische Untersuchungen sollen Licht ins Verletzungsdunkel bringen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.07.17, 14:00 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Krummenacher (Andreas Krummenacher)
    @Thomas Spirig, SO: Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Dazu passt auch, dass im Gegensatz zu früher, heute der, der seine Boboli richtig ausheilt und dann die Einsätze richtig dosiert, viel stärker ist: Siehe Roger Federer oder Rafael Nadal. Wie Sie schreiben, ist die richtige Dosierung und die Planung aber echt hohe Kunst.
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  • Kommentar von Thomas Spirig (lalelu)
    jo jeder hat so seine leiden. roger seinen rücken, murray die hüfte, delpo das handgelenk, djoker nun den ellbogen. in diesen wahnsinnigen leistungsgefilden ist eine "nachhaltige" planung und dosierung der körperbelastungen wohl echt eine hohe kunst.
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