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Turnierdirektor nimmt zu den schwierigen Verhältnissen Stellung
Aus Sport-Clip vom 15.01.2020.
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Rauch und Regen in Melbourne Erst Verzögerung, dann Abbruch bei Australian Open

Drei Stunden Verspätung wegen Rauchbelastung, dann Abbruch wegen Regen: Turbulenter Mittwoch an den Australian Open.

Heftiger Regen hat am Mittwoch für einen Abbruch der Qualifikationsspiele bei den Australian Open in Melbourne gesorgt. Zuvor hatten die Matches wegen der erneut schlechten Luft als Folge der verheerenden Buschfeuer in Australien mit drei Stunden Verspätung begonnen. Die Qualifikation soll nun am Donnerstag fortgesetzt werden. Die Organisatoren hoffen, dass die Luftqualität durch die reinigenden Niederschläge deutlich besser wird.

Offizielle Warnung der Behörden

Die Luftqualität in der australischen Metropole war am Dienstag bereits so schlecht gewesen, dass die Bürger aufgefordert worden waren, zu Hause zu bleiben. «Halten Sie Fenster und Türen geschlossen, lassen Sie Ihre Haustiere drinnen», hatte die Stadt bei Twitter geschrieben.

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Vögele-Gegnerin Jakupovic muss nach Hustenanfall aufgeben
Aus Sport-Clip vom 14.01.2020.
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Wegen des Rauchs hatten sich schon am Dienstag die ersten Spiele in der Qualifikationsrunde der Australian Open verzögert. Dalila Jakupovic gab nach einem Hustenanfall auf und wurde von einer Betreuerin vom Platz geführt.

Keine Verzögerungen erwartet

Sie war nicht die einzige Athletin, die in Melbourne über Atemprobleme klagte – weshalb sich die Organisatoren heftiger Kritik von Spielerinnen und Spielern ausgesetzt sahen. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in der zweitgrössten Stadt des Kontinents soll am 20. Januar beginnen.

Bei den schweren Buschfeuern sind seit Ende September mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Eine Verschiebung der Australian Open schlossen die Organisatoren bislang aus. «Wir erwarten keine Verzögerungen, und wir haben zusätzliche Massnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass die Australian Open wie geplant ablaufen können», hatte Turnierdirektor Craig Tiley zuletzt gesagt.

Sendebezug: Radio SRF3, Morgenbulletin, 15.01.2019, 07:00 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Silvio Guarneri  (Guarneri)
    Ein Streik der SpielerInen wäre eine klare Botschaft.
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  • Kommentar von Bruno Maler  (brunomaler)
    Es hat vor allem auch geregnet heute, wegen dem konnten nur 16 von 64 Spielen gespielt werden.
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  • Kommentar von Mireille Gast  (Mireio)
    Für mich grenzt es an Zynismus das Turnier unter diesen Bedingungen durchzuführen. Auch angesichts der Tragödie, die sich nebenan abspielt, den Menschen, die alles verloren haben, den Todesopfern, den verendeten Tieren u der zerstörten Natur. Das viele Geld für die Durchführung der AO, schon nur die horrenden Preisgelder, wären für die Feuer besser eingesetzt.
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    1. Antwort von Marcel Faeh  (mafa22)
      Zur Info wegen Geld besser eingesetzt werden sollte:
      Eben ging in Melbourne das kurzfristig arrangierte "Rallye for Relief" vor ausverkauftem Stadion (indoor) zu Ende, (auf Eurosport 1 live) mit allen Top-SpielerInnen, mit Doppel, Einzeln und am Schluss Kyrgios vs. Federer. Eingeblendet wurde der Aufruf für Spenden und gegen Schluss wurde der momentane Spendenbetrag bekanntgegeben:
      knapp AUD 5 MILLIONEN ! und es werden noch mehr gespendet.
      Die Tenniswelt hat vorbildlich reagiert!
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    2. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Das sind ja wahnsinnige Beträge, vor allem wenn das Geld nicht aus dem eigenen Sack gespendet wird! Besonders von Federer und Nadal, die sich beide immer so gern als grosszügige Stifter ausgeben, könnten wir mehr erwarten als die eigene mickrige Viertelmillion, wenn wir daran denken, dass beide zusammen etwa eine Milliarde besitzen. Ein Michael Schumacher spendete seinerzeit 10 Millionen spontan - warum nicht auch diese zwei? Aber es stimmt, immer noch besser das als gar nichts.
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    3. Antwort von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
      @Mireille: Willkommen in der heutigen Welt, wo nur noch das Geld zählt. Leider...
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