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Grand-Slam-Turniere Rekord-Preisgeld und neues Dach in Wimbledon

Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon haben eine Erhöhung des Preisgeldes bekanntgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr erhalten die Spieler 40 Prozent mehr. Gleichzeitig wurde die Überdachung von Court 1 angekündigt.

Roger Federer winkt bei der Titelverteidigung in Wimbledon ein Rekord-Preisgeld.
Legende: Lukrativ Roger Federer winkt bei der Titelverteidigung in Wimbledon ein Rekord-Preisgeld. Keystone

Neu werden in Wimbledon(24. Juni bis zum 7. Juli 2013) insgesamt 32,35 Millionen Franken ausgeschüttet. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Zunahme von 9,3 Millionen Franken oder 40 Prozent. Der Turniersieger und die Turniersiegerin kassieren 2,29 Millionen Franken. Gemäss den Veranstaltern handle es sich sowohl um das höchste Preisgeld als auch um die höchste Prämiensteigerung im professionellen Tennis.

Auch die Spieler, die in den ersten Runden ausscheiden, verdienen mehr. Hier beträgt die Steigerung zwischen 62 und 64 Prozent. Mit der Massnahme folgt man in Wimbledon dem Vorbild der anderen Grand-Slam-Turniere. Auch in Melbourne, Paris und New York werden Rekord-Preisgelder bezahlt.

Court 1 ab 2019 überdacht

Des Weiteren liessen die Veranstalter verlauten, dass ab 2019 auch Court 1 überdacht sein soll. Der Centre Court verfügt bereits seit 2009 über ein Schiebe-Dach.

8 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Irgendwie ist es komisch. Da werden Manager gesteinigt, wenn sie immer mehr verdienen. Den Sportlern schiebt man immer mehr Geld zu und dies nicht zu knapp. Die guten Fussballer verdienen inzwischen locker ab 5 Mio und aufwärts; die F1-Fahrer noch mehr; im Tennis will man zum Golf-Preisgeld aufschliessen, denn dort wird mehr ausgeschüttet; die Fussball Championsleague ist doch nur noch eine Geldmaschine usw ... aber kein Mensch deswegen schreit auf !!!
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  • Kommentar von Peter Felder, Cantù
    Diese Erhöhung des Preisgeldes macht überhaupt keinen Sinn. Alle Spieler würden an Grandslam-Turnieren auch spielen, wenn sie überhaupt nichts verdienen würden. Es geht doch bei den meisten um Prestige. Deshalb könnte man dieses Geld viel besser verwenden. Peter Felder
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    1. Antwort von Dennis Eigenmann, Teufen AR
      ich bin voll ihrer Meinung, ist wie im Fussball die WM!
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    2. Antwort von andré piquerez, ebikon
      finde ich auch, voll krank! das macht irgendwie aggressiv, denen wird das geld hinterhergeworfen , die schwimmen doch schon alle im geld die dort spielen, diese organisatoren sind so kranke geldsäcke, die verderben die spieler die so doch immer geldgieriger werden....Roger Federer wirds wahrscheinlich eh egal sein ob er noch paar 100000 mehr bekommt wenn er gewinnen würde, der macht sein geld eh vor allem mit werbung..die würden auch nicht auf die idee kommen, das geld nach afrika zu schicken...
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    3. Antwort von Florian Merz, Reinach
      @ andré piquerez: Inzwischen beträgt der jährliche Einsatz der Roger-Federer-Foundation ein wenig mehr als 4 Mio Franken (startete etwa mit 100'000). Damit weiss aber niemand, wieviel er selber davon reinsteckt! Aber man weiss, dass es eine gute Eigenwerbung ist und somit den eigenen Martkwert steigert. Wer also denkt, dass die Familie Federer Spezialisten für Entwicklungshilfe sind, darf gerne spenden (ein Teil davon kommt dann auch der schweizer Sportförderung zu gute).
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  • Kommentar von Ein Hinseher, Kleinbösingen
    Das ist nur noch als krank zu bezeichnen! Der Profi verdient sich dumm und dämlich und die Freizeitsportler in den Klubs leisten Frondienst zum Wohle der Juniorenbewegung. Ich habe bis heute noch nirgends gelesen oder gehört, dass Swiss Tennis auch nur an einem Bruchteil der Einnahmen der Tennismillionäre beteiligt wird. Und Herr Federer, im Gegensatz zu Nadal oder Djokovic, macht sich rar wenn Einsätze für die Nati anstehen. Ich finde dies schlechten Stil.
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    1. Antwort von Peter Martins, Schaffhausen
      Bin Ihrer Meinung. Das Preisgeld sollte v.a. bei jenen, die früh ausscheiden, erhöht werden, denn diese haben es am ehesten nötig. Dass mehr Geld in die Junioren gesteckt werden sollte, ist absolut richtig. Nur hat Swisstennis leider nix mit diesen Turnieren zu tun. Was Federers Einsätze im DC angeht, habe ich vollstes Verständnis für seine Entscheidungen: Dass er mit Djokovic oder Nadal verglichen wird, finde ich nicht fair, zumal er fünf Jahre älter ist. Als er 26 war, spielte er auch noch DC.
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    2. Antwort von Peter Martins, Schaffhausen
      Ah, ich muss mich korrigieren: Swisstennis mitfinanziert die Ausbildung der Profis.
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