«Rendez-vous à Roland»: Johnson weint bittere Tränen

Was passiert bei den French Open auf und abseits der Courts? In unserer Rubrik «Rendez-vous à Roland» nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen.

Video «Tränen auf der einen, Wutanfall auf der anderen Seite» abspielen

Tränen auf der einen, Wutanfall auf der anderen Seite

0:51 min, vom 31.5.2017

Emotionale Tage erlebt derzeit Steve Johnson. Sein Vater verstarb vor drei Wochen unerwartet, seine Teilnahme in Paris war alles andere als sicher. Nun steht er nach dem Sieg gegen Borna Coric (der nach dem Matchball sein Racket zertrümmerte) bereits in der 3. Runde. Beim Interview konnte er seine Tränen nicht zurückhalten. «Ich vermisse meinen Vater, ich wünschte er wäre hier. Ich weiss, dass er zugeschaut und mir die Kraft gegeben hat, den letzten Punkt zu gewinnen.»

Auch im Tennissport gibt es permanent Bestrebungen, das Regelwerk zu ändern. Rafael Nadal hat kürzlich vorgeschlagen, das Netz zu erhöhen, damit die grösseren Spieler beim Aufschlag weniger Vorteile haben. Ex-Profi Pat Cash ist kein Fan dieser Idee. «Das Volleyspiel würde so ganz aussterben», argumentierte der Australier gegenüber einem amerikanischen Journalisten.

Dominic Thiem.

Bildlegende: Überzeugt mit seinem Aufschlag Dominic Thiem. Keystone

Dass Dominic Thiem viel Power hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Dass der Österreicher den bisherigen Aufschlagrekord in diesem Turnier hält indes schon: Sein Kracher mit 227 km/h ist der aktuelle Spitzenwert. Es folgen die üblichen Verdächtigen Milos Raonic (226 km/h) und John Isner (221 km/h).

Prominenten Besuch gab es am Vormittag auf dem Court Philippe Chatrier. Venus Williams durfte auf die Unterstützung ihrer schwangeren Schwester Serena zählen, die das Match zusammen mit ihrem Coach Patrick Mouratoglou verfolgte. Um wen es sich beim Mann mit dem blauen Jacket handelte, wussten offenbar nicht alle Medien...

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.05.17, 12:55 Uhr