Round-up Männer: Murray macht kurzen Prozess

Andy Murray gelingt in den US-Open-Achtelfinals eine Machtdemonstration. Gegen einen überforderten Grigor Dimitrov (ATP 24) gibt der Schotte nur 5 Games ab. Auch Kei Nishikori und Juan Martin del Potro mussten für das Weiterkommen nicht an ihre Grenzen.

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Murray fertigt Dimitrov ab

1:59 min, vom 6.9.2016

Die Frage über den Ausgang der Partie zwischen Andy Murray und Grigor Dimitrov war beim Stand von 6:1, 6:2, 5:2 aus der Sicht des Favoriten längst geklärt. Gleichwohl kam zum Schluss nochmals Spannung auf, weil eine andere Frage im Raum stand. Muss bei einsetzendem Nieselregen das Dach im Arthur-Ashe-Stadion noch geschlossen werden?

Die Antwort lautete nach einer Inspektion auf dem Court: Nein! Der Schotte machte nämlich im folgenden finalen Aufschlaggame gegen den Bulgaren alles klar und verwertete seinen 3. Matchball. Wegen des Intermezzos wurde der Arbeitstag für den dominanten Olympiasieger doch noch exakt 2 Stunden lang.

Dieser hatte hinterher kaum etwas auszusetzen an seiner Leistung: «Ich spielte taktisch hervorragend und servierte gut. Ich machte wirklich nur ganz wenige Fehler.»

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Karlovic mit Lob wie aus dem Lehrbuch

0:38 min, vom 6.9.2016

Nishikori: Nur am Schluss harzte es

Nächster Prüftsein für Murray wird im Viertelfinal Kei Nishikori (Jap/ATP 7) sein. Der US-Open-Finalist von 2014 liess Ivo Karlovic (ATP 23) wie erwartet in 3 Sätzen abblitzen.

Auch bei dieser Affiche wurde das Ende leicht hinausgezögert. Denn beim Kroaten kam es im Tiebreak des 3. Durchgangs beim Stand von 0:6 zu einem letzten Aufbäumen. Zunächst buchte der 2,11-m-Hüne mit einem Lob aus dem Lehrbuch den Ehrenpunkt und wehrte sogar 3 weitere Matchbälle ab, ehe Nishikori kein Pardon mehr kannte.

«  Ich weiss nicht, ob ich heute besser bin als damals, aber ich höre nicht auf zu träumen. »

Juan Martin del Potro

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Del Potro profitiert von der Aufgabe von Thiem

1:40 min, vom 5.9.2016

Del Potro: Von Aufgabe profitiert

Ebenfalls unbeirrt auf Kurs bleibt Juan Martin del Potro, der nächste Gegner von Stan Wawrinka. Beim Stand von 6:3 und 3:2 aus der Sicht des Argentiniers, der im «Big Apple» noch keinen Satz abgab, war es auf der anderen Seite des Netzes für Dominic Thiem nicht mehr weitergegangen. Den Weltranglisten-10. aus Österreich plagten Schmerzen im rechten Knie.

«Hier fühle ich mich wie zu Hause», bestätigte Del Potro, der 2009 in Flushing Meadows seinen bislang einzigen Grand-Slam-Titel gewonnen hatte, im Anschluss. «Ich weiss nicht, ob ich heute besser bin als damals, aber ich höre nicht auf zu träumen.»

Del Potro überbringt Genesungswünsche

Sendebezug: Laufende Tennis-Berichterstattung zu den US Open

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