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Grand-Slam-Turniere Scharapowa stoppt Bouchard - Final gegen Halep

Maria Scharapowa hat zum 3. Mal in Folge den Einzug in den French-Open-Final geschafft. Die Russin setzte sich gegen Eugenie Bouchard nach verlorenem Startsatz durch. Im Final trifft sie auf Simona Halep, die auch den Halbfinal ohne Satzverlust überstanden hat.

Nach knapp zweieinhalb Stunden verwertete Maria Scharapowa (WTA 8) in ihrem Halbfinal den 5. Matchball zum 4:6, 7:5 und 6:2-Sieg über die Kanadierin Eugenie Bouchard (WTA 16).

3. Final in Folge

Scharapowa holte im 3. Match in Folge einen Satz-Rückstand auf und liess sich auch von 9 Doppelfehlern nicht beirren. Mit dem Break zum 3:1 führte die 27-jährige Russin die Vorentscheidung in einer ausgeglichenen Partie herbei. Mit ihrem insgesamt 6. Servicedurchbruch beendete sie schliesslich das Spiel.

«Ich bin einfach nur glücklich, gewonnen zu haben. Sie hat unglaublich gespielt», sagte Scharapowa. Die 4-fache Grand-Slam-Gewinnerin greift am Samstag nach ihrem 2. French-Open-Titel nach 2012. Im vergangenen Jahr scheiterte Scharapowa im Endspiel an Serena Williams in 2 Sätzen.

Halep ohne Satzverlust im Final

Im Final wartet nun Simona Halep. Die an Nummer 4 gesetzte Rumänin blieb auch gegen Andrea Petkovic (WTA 27) ohne Satzverlust und siegte mit 6:2, 7:6 (7:4).

Nach dem klaren Satzgewinn geriet Halep im 2. Durchgang zunächst in Rücklage. Petkovic führte 3:1 bei eigenem Aufschlag, brachte den Satz aber dennoch nicht ins Trockene. Nach 90 Minuten verwertete Halep den 1. Matchball zum bisher grössten Triumph ihrer Karriere.

Noch kein Sieg gegen Scharapowa

Die 22-Jährige steht erstmals in einem Grand-Slam-Final. Bei Roland Garros war sie bisher nie über die 2. Runde hinausgekommen. Am Samstag trifft die Rumänin nun zum 4. Mal auf Scharapowa. Alle 3 bisherigen Duelle gingen an die Russin. Zuletzt hatte sich Scharapowa im Final des Sandplatz-Turniers von Madrid durchgesetzt.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Maeder, Spiez
    Bei Scharapowa haben Sie ein Beispiel wie Geld den Charakter verderben kann und die zuständigen Kommissare unternehmen nichts gegen solch arrogantes Benehemen und dem abartigen Geschrei dieser Zicke, absolut widerlich!
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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Während bei Nachwuchsturnieren das zu laute Stöhnen mit einem Punkteabzug bestraft, geben die Top-Stars Sharapowa und Asarenka weiterhin mit gegen 100 Dezibel zu verstehen, wer hier das Sagen hat. Endlich wurde Sharapowa heute wenigstens einmal nach 2:34 für Spielverzögerung bestraft. Vor allem hört auch die Gegnerin hört vor lauter Schreien den Aufschlag des Balles nicht. Die beiden Russinnen haben das so verinnerlicht, dass nur noch ein Punkteabzug wieder ein "hörbares" Spiel zulässt.
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  • Kommentar von Marcello, Wädenswil
    Das unsägliche Stöhnen kann man mit der "Mute"-Taste unterbinden. Habe nur im 2. Satz vom 5:3 bis Ende Satz geschaut, ohne Kommentar, ohne Stöhnen, herrlich!
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