Schön und sauber: Bacsinszkys Vorfreude auf Wimbledon

Die Erwartungen an Timea Bacsinszky sind nach dem Halbfinal-Einzug an den French Open gestiegen. In Wimbledon konnte die Schweizerin allerdings noch nie die 2. Runde überstehen.

Timea Bacsinszky und ihr Coach Dimitri Zavialoff in einer Trainingssession in Wimbledon.

Bildlegende: Fokussiert Timea Bacsinszky und ihr Coach Dimitri Zavialoff in einer Trainingssession in Wimbledon. Keystone

Nichts verdeutlicht den Werdegang von Timea Bacsinszky besser als ein Blick zurück aufs letzte Jahr. 2014 musste die Lausannerin in Wimbledon noch die Qualifikation bestreiten, in diesem Jahr ist Bacsinszky als Nummer 15 gesetzt.

Wenig erfolgreich in Wimbledon

Nach dem Halbfinal-Einzug an den French Open in Paris sind die Erwartungen an Bacsinszky natürlich gestiegen - auch wenn Rasen nicht die bevorzugte Unterlage der Romande ist und sie in London noch nie die 2. Runde überstanden hat.

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Bacsinszky über Erstrundengegnerin Görges

0:36 min, vom 28.6.2015

Gleich in der 1. Runde trifft Bacsinszky mit der Deutschen Julia Görges zudem auf eine unangenehme Widersacherin. Dass Bacsinszky das Vorbereitungsturnier in Eastbourne wegen einer kleinen Blessur verpasst hatte, macht die Ausgangslage nicht angenehmer.

«Das wird ein schwieriges Spiel», ist sich die Schweizerin bewusst. «Görges hat schnelle Schläge, bewegt sich gut. Dazu ist sie stark in Form, hat in Paris zuletzt die 4. Runde erreicht», so Bacsinszky über ihre Widersacherin aus Deutschland.

«  In Wimbledon ist alles schön und sauber »

Timea Bacsinszky

Trotz ihrer mageren Bilanz in Wimbledon freut sich Bacsinszky auf die Zeit in London. «Man spürt die Tradition an jeder Ecke, vor allem auch wegen den vorgeschriebenen weissen Kleidern.» Auf der Anlage sei alles so sauber und schön, die Atmosphäre sehr speziell.

Speziell bleibt für Bacsinszky die Ausgangslage. Aus der Qualifikantin von 2014 ist eine Anwärterin auf ein Spitzenresultat geworden. An Wimbledons Traditionen wird im Normalfall nicht gerüttelt - dass Bacsinszky auf dem «heiligen Rasen» nie die 2. Runde überstehen kann, muss ja nicht zwingend zu einer solchen werden.