Schweizer Erfolgswelle im «Big Apple»

Roger Federer und Stanislas Wawrinka haben wie 2012 beide die 2. Woche in New York erreicht. Die Aussicht auf die möglichen Viertelfinal-Duelle mit Schweizer Beteiligung lässt die Herzen der Tennisfans höher schlagen.

Während sich Stanislas Wawrinka seinen Viersatz-Sieg über Marcos Baghdatis hart erkämpfen musste, spazierte Roger Federer quasi in die Achtelfinals der US Open. Damit stehen die Schweizer beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres wie 2012 beide in der 2. Woche.

Wawrinka wusste nach dem Spiel, wie knapp er gegen den Zyprer an einem 5. Satz vorbeigeschrammt war. «Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, es war ein grosser Kampf», sagte der Lausanner denn auch. Weitaus souveräner hatte Federer Tags zuvor den Achtelfinal-Einzug gegen Adrian Mannarino sichergestellt.

Federer bestens gewappnet

Nach der 1. Woche in Flushing Meadows fühlt sich Federer wohl. «Ich hatte von allem ein bisschen: Linkshänder, Spieler mit viel und wenig Topspin, Tag- und Nacht-Sessions. Jetzt kann ich mich auf alles einstellen», zeigte sich der fünffache New-York-Sieger vor dem Spiel gegen Tommy Robredo zuversichtlich.

Wawrinka sieht sich im Achtelfinal mit Tomas Berdych, der ohne Satzverlust ist, einer ungleich schwierigeren Aufgabe gegenüber. Doch der Waadtländer hofft: «Berdych mag mein Spiel nicht. Aber es wird natürlich ein sehr schwieriger Match.»

Leckerbissen in allfälligen Viertelfinals

Sollten die Schweizer die 4. Runde überstehen, würden im Viertelfinal wahre Leckerbissen warten. Federer träfe auf Topfavorit Rafael Nadal. Zwar möchte Federer (noch) nicht daran denken, doch er räumt ein: «Es ist klar, dass wir beide Lust hätten, erstmals in New York gegeneinander anzutreten.»

Wawrinka könnte auf Titelverteidiger Andy Murray treffen, Novak Djokovic auf Lleyton Hewitt. Geht es nach Papierform, würden David Ferrer und Richard Gasquet den 4. Viertelfinal bestreiten.