Schweizerinnen in Paris für Überraschungen gut

Wie bei den Männern wird die Schweiz in Roland Garros auch bei den Frauen mit einem Duo vertreten sein. Romina Oprandi (WTA 45) und Stefanie Vögele (WTA 58) könnten für das eine oder andere Ausrufezeichen aus helvetischer Sicht sorgen.

Für die Schweiz in Paris am Start

Bildlegende: Für die Schweiz in Paris am Start Romina Oprandi (links) und Stefanie Vögele. Keystone

Sowohl Oprandi als auch Vögele haben in dieser Saison bereits für positive Schlagzeilen gesorgt. Vögele hat sich in der Weltrangliste seit Jahresbeginn von Rang 113 auf Platz 56 vorgearbeitet (momentan Rang 58) und Oprandi hat - insbesondere auf Sand - ihr grosses Potenzial mehrfach angedeutet. Zuletzt in Brüssel, wo die Bernerin erst im Halbfinal scheiterte.

Vögele gut für eine Überraschung

Heinz Günthardt, SRF-Tennisexperte und Fed-Cup-Captain, ist vom Können der beiden Schweizerinnen überzeugt und traut ihnen in Paris durchaus einen Exploit zu. «Steffi hat bei ihrem Halbfinal-Einzug in Charleston bewiesen, dass sie auf Sand, wenn die Bedingungen schnell sind, gut spielen kann.»

Nach den zuletzt durchzogenen Leistungen fehle es ihr aber etwas an Selbstvertrauen. «An einem guten Tag ist sie aber immer für eine Überraschung gut», ist Günthardt überzeugt.

Oprandi auf Sand im Vorteil

Noch etwas mehr traut Günthardt Oprandi zu. Das Spiel der Bernerin komme auf der roten Asche speziell gut zum Tragen und könne etliche Top-Spielerinnen vor grosse Probleme stellen. «Mit ihrem variablen Spiel hat sie viele Möglichkeiten. Wenn alles optimal läuft, kann sie weit kommen», analysiert Günthardt.