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Viertelfinal-Sieg in Melbourne Berdych kann überragenden Federer nicht stoppen

  • Roger Federer bleibt an den Australian Open ohne Satzverlust. Der Schweizer bezwingt Tomas Berdych mit 7:6 (7:1), 6:3, 6:4.
  • Im Startsatz liegt Federer mit 2:5 in Rücklage und muss zwei Satzbälle abwehren. Der 36-Jährige schafft aber das Comeback – der Knackpunkt.
  • Im Halbfinal kommt es nun zur Affiche Federer gegen Hyeon Chung (ATP 58).

Roger Federer ist einfach nicht aus der Ruhe zu bringen. Auch nicht bei einem 2:5 aus Sicht des Schweizers. Das musste Tomas Berdych im Melbourne-Halbfinal einmal mehr erfahren. Federer schaffte im letzten Anlauf das Rebreak und glich wenig später zum 5:5 aus.

Abgewehrter Satzball als Knackpunkt

Der möglicherweise wegweisende Punkt gelang dem «Maestro» aber beim Stand von 5:6, als er einen Satzball in extremis abwehren konnte. Das anschliessende Tiebreak verkam dann zu einer Machtdemonstration Federers. Gleich mit 7:1 entschied der Schweizer die Kurzentscheidung für sich.

Legende: Video Federer wehrt Satzball im 1. Durchgang ab abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 24.01.2018.

In einen Rausch gespielt

Angefangen hatte die Partie für Federer schlecht. Berdych nutzte das fehlende Timing in den Schlägen des Schweizers aus und ging schnell mit 3:0 in Führung. Anschliessend spielte der Tscheche zwar nicht schlechter. Sein Gegner aber blühte richtiggehend auf.

Bei eigenem Service unantastbar, erhöhte Federer im 2. Satz beim Stand von 4:3 den Druck auf Berdych. Mit einem Winner am Netz sicherte sich der Schweizer das entscheidende Break zur 2:0-Satzführung.

Vorhand, Rückhand, Aufschlag – alles funktioniert

Obschon Berdych das Handtuch zu keinem Zeitpunkt warf, hatte Federer immer die richtige Antwort parat. So auch im 3. Durchgang, als der 36-Jährige zunächst einen Breakvorsprung verspielte. Gleich im nächsten Anlauf schaffte Federer einen weiteren Servicedurchbruch zum 3:2 – die Entscheidung.

Nicht nur schlug Federer über das ganze Spiel gesehen mehr Asse als Berdych (15:4), sondern auch viel mehr Winner (61:22). Letztere gelangen dem Baselbieter aus allen Positionen.

In seinem 14. Australian-Open-Halbfinal trifft Federer nun auf Hyeon Chung. Gegen den jungen Südkoreaner hat der Schweizer bisher noch nie gespielt.

Legende: Video Federer im Platzinterview zu Spässchen aufgelegt (engl.) abspielen. Laufzeit 8:39 Minuten.
Vom 24.01.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.01.2018, 09:25 Uhr

48 Kommentare

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  • Kommentar von Mathias Fercher (Maethel)
    An alle Kritiker: Welche Zeitspanne zählt ihr zu Federer seiner? Mein Vorschlag geht folgendermassen: Sampras, den Federer geschlagen hat, wurde 1988 Profi. Z.B. Zverev spielt etwa noch 15 Jahre, also bis 2032. Federer ist zu gut, um seine Erfolge mit schwachen Gegnern zu erklären!
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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Andre agassi hat auch in seiner kleinen era roger Federer dominiert von 99 bis 2003 und warum war Federer noch zu jung war. Wenn man die Vergangenheit zurück schaut haben Spieler wie Björn Borg Sampras Federer Djokovic Nadal erst mit 22 oder 23 Jahren ihre Era begonnen. Djokovic und Nadal können nichts dafür das Federer bis 2007 so viele Grand Slams gewonnen hat aber Federer hat damit sehr viel zu tun das Nadal und Djokovic so viele Grand Slams gewonnen haben weil er meistens gegen sie verlor
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    1. Antwort von Philipp Kostek (Philipp Kostek)
      Und was kann Federer dafür, dass Nadal und Djokovic jünger sind als er?!?! GAR NICHTS. Also ersparen Sie uns Ihre weiteren inhalts- und sinnlosen Vergleiche! Danke!
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    2. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      ai ai ai mein lieber schwan. sie reden sich ja um kopf und kragen. reden ist silber schweigen ist gold..... manchmal. :-)
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    3. Antwort von Fred Savage (Fred(T/B))
      Was er dafür kann?? Sich von Nadal nicht auf allen Belägen vorführen zulassen bis 2010....
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    4. Antwort von Nico Reichmann (Nico)
      Ich sags ja Schrott... 1. Nadal und Djoker sind jünger und kamen später auf die Tour. (Was kann RF dafür). 2. Fedi hatte lange keinen Gegner weil er überragend war (Was kann RF dafür). 3. Die anderen mussten sich irgendwann steigern und das Niveau stieg an. RF hatte dann einige Zeit Mühe weil er aufgrund von Verletzungen nicht mehr auf Touren kam. (Genau wie Djoker, Murray..etc heute). Er kam aber zurück und gewann bisher 2 von 3 Grand Slams an welchen er teilgenommen hat. Noch Fragen Fred..?
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    5. Antwort von Nico Reichmann (Nico)
      PS; Borg war 20 Jahre alt als er in Wimbledon zum ersten Mal siegte Nadal war 19 Jahre als als er in Paris zum ersten Mal siegte. Soviel auch zum Aera Kommentar..
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    6. Antwort von Bruno Polli (Pittbull)
      @ Fred Savage: Borg gewann mit 18+19Jahren bereits 2x das French Open bevor er zum ersten x Wimbledon gewann. Pete Sampras gewann schon mit 19 Jahren das US Open. Djokovic gewann mit 20 Jahren zum 1. X in Australien. Nadal wurde bereits erwähnt. Mehr möchte ich zu ihren fachmännischen Kommentaren nicht schreiben
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    7. Antwort von Matteo Z. (Matteo Z.)
      So kling die Rhetorik der Verlierer. Sie sehen sich wohl in der Pflicht, uns Unwissende mit Ihren Weisheiten zu belästigen. Immerhin haben Ihre Hirngespinste grossen Unterhaltungswert.
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    8. Antwort von Mathias Fercher (Maethel)
      Bei den meisten Duellen waren Nadal und Djokovic im besten Tennisalter, Federer darüber. Trotzdem hat er überall etwa ausgegliche Bilanzen, ausser gegen Nadal auf Sand. Weshalb Federer seine Form gegen die beiden nicht testet? Weil sie vorher ausscheiden!
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    9. Antwort von Fred Savage (Fred(T/B))
      Bruno Lolli..bitte besser lesen was ich da schreibe....es geht hier um die era und wann sie begann und nicht wann man sein erstes gslam....eine era beginnt mit der nr.1 der Weltrangliste und nicht nach einen Grand Slam Sieg....und das von mir zur ihren fachmännischen Kommentare....
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    10. Antwort von Marco Meister (Tapsa)
      Rogers Kritikern möge ich sagen, ihr zelebriert Loser-Rhetorik! :-)
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  • Kommentar von Fred Savage (Fred(T/B))
    Jede Tennis era egal ob Federer Nadal Djokovic Sampras Björn Borg jeder von denen hatte erst mit 22 bzw 23 ihren Start. Ja Andre Agassi hat in seiner kleinen era von 99 bis 2003 Federer klar beherrschen können und warum weil Federer eben noch zu jung war genau wie bei Nadal und Djokovic vor 2008aber trotzdem konnte nadal Federer beherrschen und das auf allen Belägen.leider habe ich unten viele Schreibfehler weil ich nicht ins Tablet schreibe sondern rein Rede mit einer Sprachbehinderung leider
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