Wawrinka arbeitet sich eine Runde vor

Stan Wawrinka hat in Wimbledon die Hürde Yen-Hsun Lu (ATP 47) genommen. Der Romand erlitt gegen seinen taiwanischen Kontrahenten zwar den 1. Satzverlust des Turniers, gewann die Partie aber schliesslich mit 7:6 (8:6), 6:3, 3:6 und 7:5.

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Wawrinka - Lu: Zusammenfassung

2:49 min, vom 26.6.2014

Es war kein schöner 4. Satz, mit dem sich Stan Wawrinka den Einzug in die 3. Runde von Wimbledon sicherte. Aber ein wichtiger. Nachdem die Weltnummer 3 den 3. Durchgang regelrecht hergeschenkt hatte, fand sie auch danach nicht mehr den spielerischen Tritt, agierte fehlerhaft, zuweilen enerviert.

Trotzdem holte sich Wawrinka den Satz mit 7:5 und damit das Match gegen einen Widersacher, der durchaus zum Stolperstein hätte werden können. Die Entscheidung führte Wawrinka mit dem kapitalen Break zum 6:5 herbei. Bei eigenem Aufschlag verwertete er seinen 2. Matchball und beendete die Partie nach knapp zweidreiviertel Stunden. In der 3. Runde trifft Wawrinka auf den Usbeken Denis Istomin, der Julian Reister (De) in 3 Sätzen bezwang.

Intensiver Arbeitstag für Wawrinka

Eines war schnell klar bei Stan Wawrinkas 2.-Runden-Partie in Wimbledon: Sein Arbeitstag würde intensiver als beim souveränen Auftaktsieg gegen Joao Sousa. Nur in Extremis konnte der Romand zu Beginn den 1. Satzverlust des Turniers abwenden: So verlor er beim Stand von 4:4 den Aufschlag, sein taiwanischer Kontrahent konnte zum Satzgewinn aufschlagen. Und verlor den Service - zu Null.

Im anschliessenden Tie-Break zog die Weltnummer 47 erneut klar davon (5:1) - und gab das Heft wieder aus der Hand. Es sollte rückblickend ein eminent wichtiger Satzgewinn sein, erwies sich Lu doch auch in der Folge als hartnäckiger Widersacher.

Wawrinka verliert zwischenzeitlich den Faden

Zwar brachte Wawrinka den 2. Satz dank zwei Breaks zum 4:3 und 6:3 ins Trockene. Im 3. Satz zog der Romand dann aber ein folgenreiches Zwischentief ein. So war es nun Wawrinka, der eine vermeintlich sichere Führung - und dann auch den Satz - hergab. Beim Stand von 3:3 und 40:0 verlor Wawrinka ganze 11 der nächsten 12 Punkte.

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