Wawrinka nach Kamkes Aufgabe in Runde 3

Stanislas Wawrinka hat an den Australian Open die 3. Runde erreicht. Der Romand setzte sich gegen den Deutschen Tobias Kamke (ATP 90) durch, der nach 0:2-Satzrückstand wegen einer Schulterverletzung aufgab.

Wawrinka lag im 1. Satz mit Break zurück, entschied den Umgang aber schliesslich mit 6:3 für sich.

Auch im 2. Satz führte zuerst Kamke, ehe die Schweizer Weltnummer 17 den Spielstand egalisierte und das Tie-Break gewann. Danach gab Kamke wegen Schulterbeschwerden auf.

Episch langer 2. Satz

Der 2. Durchgang dauerte insgesamt 69 Minuten und hatte beiden Spielern alles abverlangt. Nachdem Kamke das Break zum 3:1 geschafft hatte, bekam Wawrinka im 5. Game sogleich die Chance zum Re-Break. Allerdings liess der Schweizer 4 Möglichkeiten zum Service-Durchbruch ungenutzt. Nach 9 Mal Einstand und 13:19 Minuten Spielzeit stand es schliesslich 4:1 für Kamke.

Seine nächste Breakchance nutzte Wawrinka dann zum 3:4, ehe er auf 4:4 ausglich und sich so den Weg ins Tie-Break ebnete, welches er mit 7:4 gewann.

Trotz Sieg nicht zufrieden

Wawrinka zeigte insgesamt aber keine gute Leistung. Er produzierte in den beiden Sätzen nicht weniger als 51 unerzwungene Fehler bei nur 34 Gewinnschlägen.

«Ich habe nicht das beste Match meines Lebens gespielt, soviel ist sicher», sagte der Romand. «Mein Timing war schlecht und der Wind machte mir zu schaffen. Es war nicht mein Tag.»

Querrey nächster Gegner

Nächster Gegner des Schweizers ist der Amerikaner Sam Querrey. Wie Wawrinka profitierte auch der 25-jährige Kalifornier von der Aufgabe seines Gegners. Allerdings musste Querrey weniger lang unter der australischen Sonne brüten. Sein Landsmann Brian Baker gab schon nach 66 Minuten auf, nachdem er den 1. Satz gewonnen hatte.

«Es wird einen grossen Kampf geben. Wichtig ist, dass ich gut serviere», blickt Wawrinka auf sein Drittrunden-Duell voraus. Der Schweizer und die amerikanische Weltnummer 22 standen sich bislang erst 2 Mal gegenüber. Sowohl 2009 in Indian Wells wie auch 2010 an den US Open setzte sich der Schweizer durch.

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