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Grand-Slam-Turniere Wawrinka scheitert in Runde 1

Für Stan Wawrinka sind die French Open bereits nach der 1. Runde vorbei. Der Mitfavorit auf den Titel unterlag dem Spanier Guillermo Garcia-Lopez (ATP 41) überraschend in 4 Sätzen.

Die French Open 2014 endeten für Stan Wawrinka mit einer weiteren herben Enttäuschung. Der Weltranglisten-Dritte muss bereits nach der 1. Runde und der Niederlage gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez aus Paris abreisen. Wawrinka unterlag in 4 Sätzen mit 4:6, 7:5, 2:6 und 0:6.

Hohe Eigenfehler-Quote

Wawrinka startete zwar gut in die Partie, machte sich das Leben mit vielen Eigenfehlern aber selber schwer. Nach der 3:1-Führung im 1. Satz kassierte er in der Folge 2 Breaks und konnte den Satzverlust nicht mehr verhindern.

Auch im 2. Umgang gab der Lausanner zunächst einen Breakvorsprung preis, ehe er mit dem 2. Servicedurchbruch (zu Null) den Satz zum 7:5 ins Trockene brachte. Doch danach lief beim 29-Jährigen nicht mehr viel zusammen. Während Garcia-Lopez auf hohem Niveau weiterspielte, baute Wawrinka immer mehr ab. Der Australian-Open-Champion leistete sich in der gesamten Partie über 60 unerzwungene Fehler.

Nie in Fahrt gekommen

Der Schweizer, der sich vor dem Turnier noch sehr zuversichtlich gezeigt hatte und mit grossen Ambitionen angetreten war, wirkte völlig blockiert. Vom 2:4 im 3. Satz bis zum Ende der Partie verlor er 6 Games in Folge. Nach 2:23 Stunden konnte Garcia-Lopez seinen 2. Matchball zum Sieg verwerten.

Wie Petr Korda 1998

Wawrinka, der im letzten Jahr in Paris die Viertelfinals erreicht hatte, schied zum zweiten Mal überhaupt und zum ersten Mal seit 2006 in der 1. Runde der French Open aus. Letztmals verlor mit dem Tschechen Petr Korda vor 16 Jahren ein Australian-Open-Sieger gleich beim nächsten Grand-Slam-Turnier in der ersten Runde.

Garcia-Lopez seinerseits feierte im 7. Duell mit Wawrinka den 3. Sieg. Sämtliche Erfolge feierte der 30-Jährige auf Sand. In der 2. Runde trifft er auf den Franzosen Adrian Mannarino.

22 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Betschart, Schwyz
    Aus Aus Aus! Stanimal ist eben noch lange kein Rafa! GO RAFFA!!
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  • Kommentar von D. Flückiger, Zürich
    Viele sprechen hier von der Konstanz! Warum? Wenn sie einen Tennisspieler fragen, will er sein bestes Tennis abrufen, dass dies nicht immer klappt, wissen viele! Daher Konstanz? Ich glaube viel mehr, dass Stan sich sehr viel vorgenommen hat für sein Lieblingsturnier. Genau so, geht es bei ihm leider nicht! Er hat schon ein paar Mal bewiesen, dass er mit zu viel Ehrgeiz nicht zu seinem Ziel kommt. Aber was für mich viel wichtiger ist, er kann ein Traumtennis spielen, wenn der Kopf stimmt!!!
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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Uh, das war nicht schön. Hat mich an den Davis-Cup erinnert, als er so völlig neben den Schuhen war und irgendwie auf die Bälle drosch, die dann irgendwohin flogen. Ins Aus, ins Netz, dem Gegner aufs Racket statt ins total leere Feld usw. Und doch, zwischendurch sah mans ja, er hat wundervolle Schläge, einen Hammeraufschlag, aber wo ist der Kopf? Immer wieder scheint er total die Spielübersicht zu verlieren, das Risiko nicht dosieren zu können. Ich glaube, es wäre ihm wohler als Nr. 5 oder 6.
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