Williams und Scharapowa mit Kraftakt in die Halbfinals

Serena Williams hat in Wimbledon die Runde der letzten Vier erreicht. Die amerikanische Weltnummer 1 musste gegen Viktoria Asarenka allerdings einen Umweg in Kauf nehmen. Gleiches gilt für Maria Scharapowa, die sich in 3 Sätzen gegen Coco Vandeweghe durchsetzte.

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Der Matchball bei Williams - Asarenka

0:41 min, vom 7.7.2015

Serena Williams' Chancen auf den 6. Wimbledon-Titel sind weiter intakt. Die Amerikanerin bekundete gegen die lange Zeit verletzte Asarenka aber deutlich mehr Probleme, als ihr lieb gewesen sein dürfte. «Es war ein stetiges Auf und Ab. Aber irgendwie bin ich noch am Leben», resümierte Williams nach der kräfteraubenden Partie.

Die Amerikanerin blieb im 1. Satz gegen ihre weissrussische Konkurrentin so gut wie chancenlos. Asarenka spielte zeitweise Tennis der Extraklasse, Williams blieb nur das Staunen. Erst im 2. Durchgang riss die 33-Jährige das Spieldiktat an sich und siegte am Ende doch noch relativ deutlich mit 3:6, 6:2 und 6:3.

Scharapowa müht sich ab

Zu einem mühevollen Sieg kam auch Maria Scharapowa, die nun im Halbfinal auf Williams trifft. Die Russin, deren einziger Triumph im All England Tennis Club bereits 11 Jahre zurückliegt, bekundete gegen die ungesetzte Amerikanerin Coco Vandeweghe mehr Mühe als erhofft. Für ihren 6:3, 6:7 (3:7), 6:2-Sieg benötigte Scharapowa 2:45 Stunden. Die Weltnummer 4 steht zum insgesamt 20. Mal in ihrer Karriere in einem Grand-Slam-Halbfinal.

Radwanska schaltet Keys aus

Im zweiten Halbfinal duellieren sich Agniezska Radwanska (WTA 19) aus Polen und die spanische Bacsinszky-Bezwingerin Garbine Muguruza (WTA 20). Radwanska, die 2012 in Wimbledon im Final gestanden hatte, entschied den Viertelfinal gegen Madison Keys (USA) mit 7:6 (7:3), 3:6 und 6:3 für sich.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14:00 Uhr, 07.07.2015

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