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Wimbledon-Diskussion Becker polarisiert: «Sollten mit der Schwarzmalerei aufhören»

Während nahezu alle Experten vor den Folgen der Corona-Pandemie warnen, klagt Boris Becker über die angebliche Hysterie.

Boris Becker.
Legende: Für ihn wird zu viel Panikmache betrieben Boris Becker. imago images

Auch Wimbledon dürfte wegen der Corona-Krise schon bald die weisse Fahne hissen und das legendäre Rasenturnier verschieben. Boris Becker hält eine frühe Entscheidung für falsch – und die allgemeine Stimmung ohnehin für Panikmache.

Für Becker nur unnötige Hysterie

Der frühere Tennisstar erinnert auf Twitter an angeblich 25'000 Grippe-Tote im letzten Jahr in Deutschland. Zudem prangert Becker die Medien an: «Das ganze Weltende-Szenario bringt nichts ausser Angst», schreibt der Deutsche. Die Wimbledon-Organisatoren warnt Becker vor einer zu frühen Absage des Grand-Slam-Turniers: «Geduld ist eine Tugend». Der dreimalige Wimbledon-Sieger hofft, dass man mit einer Entscheidung «bis Ende April» wartet.

Doch dazu wird es kaum kommen. Die Organisatoren des einzigen Rasen-Majors wollen noch in dieser Woche entscheiden, ob Wimbledon stattfindet. Die Zeichen stehen auf Absage. Dies hätte eine historische Dimension: Erstmals seit der Gründung 1877 würde das älteste Tennisturnier der Welt in Friedenszeiten nicht stattfinden.

Aussagen stossen auf Kritik

Vereinzelt wird in der Tennis-Welt sogar in Frage gestellt, ob in diesem Jahr überhaupt noch gespielt werden kann. Das wiederum bringt Becker auf die Palme: «Wir sollten mit der Schwarzmalerei aufhören. Natürlich wird dieses Jahr noch Tennis gespielt», twitterte der 52-Jährige.

Beckers jüngste Kommentare und Vergleiche zwischen Corona und Grippe stiessen im Internet auf viel Kritik. Ein User hielt es gar für gefährlich, dass Becker so einen «Humbug mit grosser Reichweite» verbreite.

«sportflash», 30.3.2020, 20:00 Uhr;

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