Zahlen, Fakten, Erfolge: Federer ist Wimbledon

1999 hat Roger Federer seine Premiere in Wimbledon gefeiert – 16 Jahre später ist der Rekordsieger noch immer dabei. Wir blicken auf die Karriere des Schweizers am prestigeträchtigen Turnier zurück und liefern einige spannende Zahlen und Fakten.

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Federers 7 Matchbälle für die Ewigkeit

7:28 min, vom 25.6.2015

1: Dreimal scheiterte Federer in der Startrunde: 1999 an Jiri Novak (Tsch), ein Jahr später am Russen Jewgeni Kafelnikow und 2002 an Mario Ancic (Kro).

5: Zwischen 2003 und 2007 hiess der Sieger immer Federer. Mit dem 5. Titel in Folge hat er den Rekord von Björn Borg eingestellt.

Tennisspieler- und Coach.

Bildlegende: Erfolgsduo Unter Coach Peter Lundgren gewann Federer seinen 1. Grand-Slam-Titel. Imago

6: Die Trainer, die Federer in Wimbledon unterstützt haben. Peter Carter (1997-2000), Peter Lundgren (2000-2003), Tony Roche (2005-2007), José Higueras (2008), Paul Annacone (2010-2013) und Stefan Edberg (seit 2014). Und natürlich nicht zu vergessen: Severin Lüthi, der ihm seit Beginn der Karriere zur Seite steht.

7: Die Anzahl Wimbledon-Titel von Federer. Keiner hat auf dem «heiligen Rasen» von London mehr triumphiert als er.

7: Von 2003 bis 2009 hat es Federer an der «Church Road» stets in den Final geschafft. Auch das ist ein Rekord.

7: Die Anzahl Spieler, die bei Federers Premiere 1999 im Hauptfeld der Einzelkonkurrenz standen und auch heute noch aktiv auf der Tour mitspielen. Die bekanntesten sind Lleyton Hewitt (Aus/ATP 118) und Tommy Haas (De/ATP 861), die auch 16 Jahre später noch im Haupttableau stehen. Nenad Zimonjic, Leander Paes, Daniel Nestor, Andre Sa und Takao Suzuki sind vor allem auf der Doppel-Tour unterwegs.

Handshake Tennissspieler.

Bildlegende: Alte Garde Roger Federer und Lleyton Hewitt (hier 2005) waren 1999 schon in Wimbledon am Start. Imago

8: Die Lieblingszahl von Federer. Bald auch die Glückszahl? Er strebt seinen 8. Triumph in Wimbledon und seinen insgesamt 18. Grand-Slam-Titel an.

17: Nicht nur die Zahl seiner Grand-Slam-Siege, sondern auch die Anzahl Teilnahmen in Wimbledon (2015 eingerechnet).

41: So viele Siege reihte der Baselbieter in Wimbledon aneinander – Rekord. Gestoppt wurde er im Final 2008 von Rafael Nadal.

50: So viele Asse schlug Federer im Final 2009 gegen Andy Roddick. Übertroffen wird er einzig von John Isner und Nicolas Mahut, die in ihrem Rekord-Match von 2010 über 11 Stunden und 5 Minuten 113 und 103 Asse schlugen. 2005 gelangen Ivo Karlovic zudem in einem Spiel 52 Asse.

82: So oft stand Federer im Wimbledon auf dem Platz. 73 Mal ging er als Sieger hervor, 9 Mal musste er den Court als Verlierer verlassen. Hinzu kommt ein Forfait-Sieg über Tommy Haas im Achtelfinal 2007.

Federer bei Aufschlag.

Bildlegende: Premiere Bei seinem 1. Auftritt in Wimbledon als Profi war Federer 17 Jahre alt. Imago

103: An dieser Position war der Schweizer im ATP-Ranking klassiert, als er seine 1. Wimbledon-Partie bestritt (1999, Viersatz-Niederlage gegen den Tschechen Jiri Novak).

341: So viele Breaks hat Federer in seiner Wimbledon-Karriere realisiert. Bei seinen Siegen 2006 und 2012 schaffte er jeweils 37 Servicedurchbrüche.

1063: Die Anzahl der Asse, die Federer in Wimbledon bislang geschlagen hat. Total stehen dem Schweizer 9198 Asse zu Buche.

11'831'217: Das Preisgeld, das Federer allein in Wimbledon eingespielt hat (in Dollar). Bei seinem Triumph 2012 kassierte er knapp 1,7 Millionen Franken. Zum Vergleich: 2003 erhielt er 1,3 Millionen Franken für den Sieg. Die Final-Niederlage gegen Novak Djokovic 2014 brachte ihm knapp 1,3 Millionen Franken ein.

Sendebzug: SRF zwei, «sportpanorama», 28.06.2015, 18:15 Uhr